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Warnstreik-Woche: Hamburger Polizisten streiken für mehr Lohn

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Von: Elias Bartl

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Hamburger Polizisten streiken am heutigen Dienstag für mehr Lohn.
Hamburger Polizisten streiken am heutigen Dienstag für mehr Lohn. (Archivbild) © Axel Heimken/dpa

Hamburger Polizisten streiken am heutigen Dienstag für mehr Lohn. Der Streik ist Teil der Warnstreik-Woche des öffentlichen Dienstes.

Hamburg – Menschen in Hamburg müssen sich am Dienstag wegen des Tarifstreits im öffentlichen Dienst der Länder auf Einschränkungen bei Behörden einstellen. Der Beamtenbund dbb hat bis Mittwochfrüh einen Warnstreik angekündigt, der die Arbeit von Behörden lahmlegen oder zumindest einschränken soll.

Betroffen sind demnach zahlreiche Bezirks-, Finanz- und Ortsämter, Zulassungsstellen und Gerichte sowie Bauhöfe und das telefonische Servicecenter der Stadt. Auch Polizisten sind von der Deutschen Polizeigewerkschaft im dbb zum Warnstreik aufgerufen worden. Wegen einer Demonstration in der Hamburger Innenstadt ist nach dbb-Angaben zudem mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

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Polizeistreik in Hamburg: rund 350 Angestellte der Polizei Hamburg streiken

Der Warnstreik begann am Montag, 15. November 2021, 18:00 Uhr und soll bis Mittwoch, 17. November 2021, 06:00 Uhr dauern. An einer Kundgebung auf der Willy-Brandt-Straße in Höhe Domstraße haben am Dienstagmittag fast 1000 Menschen teilgenommen. Autofahrer sind in der Zeit von 10:00 bis 15.00 Uhr dazu aufgerufen, die Innenstadt zu meiden.

Unter den Streikenden sind auch rund 350 Angestellte der Polizei Hamburg. In diversen Bereichen der Behörde müssen durch den Streik Beamte die Streikenden kompensieren, so ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage von 24hamburg.de.

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Warnstreik-Woche der Angestellten im Öffentlichen Dienst: Mehr Lohn gefordert!

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit mehr als eine Million Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich, im Gesundheitswesen sogar 300 Euro mehr. Auszubildende, Studierende und Praktikanten sollen monatlich 100 Euro mehr bekommen.

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), vertreten durch den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU), hatte die Forderungen nach der zweiten Verhandlungsrunde Anfang November als unrealistisch zurückgewiesen. Ende November soll in dritter Runde weiterverhandelt werden. (DPA/EB) * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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