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Bombenfund in Wilhelmsburg: Fliegerbombe wurde erfolgreich entschärft

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Von: Sebastian Peters, Elias Bartl, Anika Zuschke

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Bombe in Wilhelmsburg gefunden.
Die Experten des Kampfmittelräumdienstes sind vor Ort. © Sebastian Peters

In Wilhelmsburg wurde bei Bauarbeiten am Rothenhäuser Damm eine amerikanische Fliegerbombe entschärft. Rund 5000 Anwohner mussten dafür ihre Wohnungen verlassen.

Update um 21:20 Uhr: Die Fliegerbombe in Hamburg-Wilhelmsburg konnte endlich entschärft werden. Gegen 20:40 Uhr gab die Feuerwehr Hamburg über Twitter mit folgenden Worten Entwarnung: „Die Bombe in Hamburg-Wilhelmsburg wurde erfolgreich entschärft.“ Dabei bedankte sich die Feuerwehr auch für die Geduld der Beteiligten. Alle Sperrungen seien nun ebenfalls aufgehoben worden. Zwischen der Entdeckung und Entschärfung der Bombe lagen fast zwölf Stunden.

Update am 16. Februar um 20:30 Uhr: Gegen 20:00 Uhr hat die Entschärfung der Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg in Hamburg-Wilhemsburg endlich begonnen. Menschen in der Gefahrenzone und Krankenbeförderungen unter Corona-Bedingungen haben die Entschärfung am Mittwoch mehrfach hinausgezögert. Zunächst sollte diese um 18:00 Uhr, anschließend gegen 19:00 Uhr und nun endlich um 20:00 Uhr von der Feuerwehr Hamburg durchgeführt werden. Am Abend warnte die Feuerwehr auf Twitter: „Entfernen Sie sich sofort aus dem Gefahrenbereich“ und fuhr fort mit den Worten: „Solange sich Personen in der Sperrzone und in der Warnzone aufhalten, beginnt der Kampfmittelräumdienst nicht mit der Entschärfung.“

Um kurz nach 20:00 Uhr verkündete die Feuerwehr schließlich auf dem Kurznachrichtendienst, dass der Kampfmittelräumdienst endlich mit der Entschärfung der Bombe beginnen konnte.

Erstmeldung vom 16. Februar um 12:30 Uhr: Bei Bauarbeiten am Rothenhäuser Damm in Hamburg-Wilhelmsburg wurde am Mittwochvormittag eine 1000 Pfund Fliegerbombe amerikanischer Bauweise gefunden. Die Bombe liegt in einem mehrere Meter tiefen Schacht unter Wasser. 

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Experten des Kampfmittelräumdienstes sind aktuell vor Ort und untersuchen den verdächtigen Gegenstand. Nach einem Tauchgang kann bestätigt werden, dass es sich um eine 1000 Pfund große Bombe handelt.

Rund 5000 Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen: Kampfmittelräumdienst im Einsatz

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Rund 5000 Anwohner müssen im Laufe der nächsten Stunden ihre Wohnungen verlassen. Ein Warnradius von 1000 Metern und ein Sperrradius von 300 Metern wird eingerichtet. Während der Entschärfung darf sich dann niemand bis auf die Entschärfer im Spielradius aufhalten.

Die Entschärfung, die zuerst auf 18:00 Uhr angesetzt war, verzögert sich nun. Einige Personen, die scheinbar nicht ihre Wohnungen verlassen möchten, halten sich noch im Gefahrenbereich auf. Deshalb verzögert sich die Entschärfung der Fliegerbombe um circa eine Stunde. Dies teilt die Feuerwehr Hamburg auf Twitter mit. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Transparenz-Hinweis: Der Artikel wurde am Mittwoch, 16. Februar 2022, 21:20 Uhr, aktualisiert.

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