Kurioser Einsatz in der Schanze

Verkäufer mit Pfefferspray attackiert – Täter in Baugrube ertrunken?

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Kurioser Einsatz in der Schanze: Täter attackiert Kiosk-Verkäufer mit Pfefferspray und flieht in Baugrube. Mit einem Großaufgebot suchen Feuerwehr und Polizei nach dem Flüchtigen.

Hamburg – Sonntagnacht, kurz vor Mitternacht betritt ein Kunde einen Kiosk an der Amandastraße in Hamburg-Eimsbüttel. Der Mann fragt den Verkäufer nach einem Brenner. Als der Kiosk-Verkäufer nicht versteht, was der Kunde unter einem Brenner versteht und ihm diesen auch nicht verkaufen kann, rastet er aus!

In dem Kiosk an der Weidenallee kam es zu der Pfefferspray-Attacke.

Er kommt hinter den Verkaufstresen, bedroht den 63-jährigen Verkäufer und sprüht ihm Pfefferspray ins Gesicht! Nach der Attacke flieht der Täter aus dem Kiosk.

Polizeieinsatz in der Schanze: Augenzeugen verfolgen flüchtigen Täter

Zwei junge Männer beobachten die Tat mit etwas Abstand. Als die beiden sehen, wie der Täter flieht, teilen sie sich auf. Einer von ihnen nimmt die Verfolgung des Flüchtigen auf, der zweite Alarmiert die Polizei und kümmert sich um den verletzten Verkäufer.

Stadtteil:Sternschanze
Bezirk:Altona
Fläche:60 ha
Einwohner:8092 (31. Dez. 2019)
Bevölkerungsdichte:13.487 Einwohner/km²

Streifenwagen der Polizei Hamburg rasen heran, können durch die Beschreibung der jungen Männer den Täter an der Bartelsstraße entdecken und die Verfolgung für kurze Zeit aufnehmen.

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Verfolgungsjagd endet in Baugrube – Täter wie vom Erdboden verschluckt

In der Bartelsstraße flieht der Täter dann in eine Baugrube und verschwindet wie vom Erdboden verschluckt auf Höhe eines Wasserloches.

Die Beamten können nicht einschätzen, wie tief das Wasserloch ist und befürchten, dass der Flüchtige dort untergegangen ist. Zur Unterstützung wird die Feuerwehr alarmiert.

Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten in einem Wasserloch auf einer Baustelle nach dem flüchtigen Täter

Mit einem Großaufgebot inklusive Taucher rückt die Feuerwehr Hamburg an, kann aber schnell Entwarnung geben. Das Wasserloch ist lediglich etwa 10-20 Zentimeter Tief und von dem Täter fehlt jede Spur.

Gegen 01:00 Uhr muss die Fahndung ohne Erfolg eingestellt werden. Die weiteren Ermittlungen der Polizei dauern an. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Elias Bartl

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