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Verdi ruft zu Warnstreiks in Hamburg auf – Ämter, Schulen, Behörden betroffen!

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Von: Kevin Goonewardena

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Ver.di ruft die Beschäftigten des öffentlichen Dienst zu Warnstreiks auf. 70.000 Mitarbeitende von Behörden, Landesbetrieben und Schulen sollen die Arbeit niederlegen.

Hamburg – Nachdem im September die Beschäftigten verschiedener Hamburger Einzelhändler gestreikt haben und sich in dessen Folge Vertreter der Gewerkschaft Ver.di und der Arbeitgeber auf eine rückwirkende Lohnerhöhung einigen konnten, droht bereits diese Woche die Arbeitsniederlegung in einer anderen Branche: Die Gewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten im öffentlichen Dienst dazu aufgerufen schon am Mittwoch, 27. Oktober 2021, die Arbeit niederzulegen.

Dazu gehören beispielsweise die Angestellten von Bezirksämtern und anderen Behörden. Auch nicht verbeamtete Schulmitarbeiter und studentische Hilfskräfte an den Hochschulen sind aufgerufen, sich an dem Warnstreik zu beteiligen.

NameVereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Gründung19. März 2001
SitzBerlin
VorsitzenderFrank Werneke
Mitglieder1.941.071 (Stand: 31. Dezember 2020)

Warnstreik im öffentlichen Dienst in Hamburg: Bundesweit 3,5 Millionen Betroffene

Rund 70.000 Beschäftigte sind von der aktuellen Streikrunde in Hamburg betroffen – 30.000 Tarifbeschäftigte und 40.000 Beamte. In Gesamtdeutschland geht es gar um 1,1 Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes.

Verdi
Ein Luftballon mit dem Logo von Verdi schwebt in der Luft. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

1,4 Millionen Beamte und rund 1 Million Versorgungsempfänger, also beispielsweise Pensionäre oder Angestellte, die Ruhegehälter beziehen, kommen noch obendrauf. Auf Letztere soll der Tarifabschluss übertragen werden. Insgesamt betrifft der Ausgang der Verhandlungen rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland.

Warnstreik im öffentlichen Dienst: Es geht um mehrere hundert Euro – pro Monat!

Verdi und der Beamtenbund dbb, der die Interessen der verbeamteten Beschäftigten im öffentlichen Dienst vertritt – diese dürfen selbst nicht streiken – fordern fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 150 Euro pro Monat.

Im Gesundheitswesen fordern sie sogar 300 Euro monatlich mehr. Auch Auszubildende, Studierende und Praktikanten sollen von einem angestrebten verbesserten Tarifabschluss profitieren: Sie sollen 100 Euro im Monat mehr verdienen. Wegen des Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Enormes Verkehrschaos befürchtet

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Warnstreik im öffentlichen Dienst: Enormes Verkehrschaos in der Innenstadt befürchtet!

Nach einer Auftaktkundgebung um 12 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus am Hauptbahnhof setzt sich ein Demonstrationszug Richtung Hamburger Gänsemarkt in Bewegung. Um 14 Uhr ist dort eine weitere Kundgebung geplant. Danach steht ein Gespräch von Ver.di-Vertretern und Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) an. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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