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Veränderte Corona-Strategie: Neue Impfzentren und mehr Flexibilität in Hamburg

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Von: Kevin Goonewardena

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Der Wegfall der meisten Corona-Schutzmaßnahmen macht auch eine Änderung der Impfstrategie nötig. So soll es mit dem Impfen Hamburg weitergehen.

Hamburg – Mit der Öffnung der Clubs Anfang März in Hamburg wird auch die letzte von der Coronavirus-Pandemie betroffene Branche ihren Betrieb langsam wieder in Richtung der Vor-Corona-Zeit angleichen können. Zunächst ist noch das 2G-Plus-Modell-Pflicht, entfällt dann aber zum 20. März schließlich komplett. Das „Tanzen ohne Maske“ ist in Hamburg ab dem 4. März 2022 wieder möglich. Geschuldet ist der Wegfall dieser Maßnahmen der veränderten Pandemie-Lage, an die nun auch die Stadt ihre Impfstrategie anpasst.

Der erste Bürgermeister Hamburgs Peter Tschentscher hatte den Fahrplan bis zum Freedom Day kürzlich verkündet. So sieht er beim Thema Impfen aus

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755,2 km²
Bevölkerung:rund 1,9 Millionen (Stand Dezember 2021)
Stadtoberhaupt:Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD)

Hamburg plant zwei neue Corona-Impfzentren: Eins im Norden, eins im Süden der Stadt

Nach Informationen des Radiosenders NDR 90,3 beinhaltet die Anpassung der Impfstrategie gegen das Coronavirus in Hamburg unter anderen die Errichtung zweier neuer Impfzentren in Hamburg. Dabei sehen die Pläne jeweils ein Zentrum im Norden und eines im Süden der Stadt vor. Die Standortwahl fiel dabei auf den Flughafen Hamburg in Fuhlsbüttel und das Einkaufszentrum Harburg Arcaden. Ab dem 1. Mai 2022 soll es dort möglich sein, jeweils 1000 Menschen pro Woche gegen das Coronavirus zu impfen. Bei steigendem Bedarf soll jedoch auch eine Anhebung der Kapazitäten auf bis zu 12.000 Impfungen pro Woche in Fuhlsbüttel und Harburg möglich sein.

Gesundheits- und Sozialsenatorin Melanie Leonhard vor einem Impfzentrum
Gesundheits- und Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) und ihre Behörde bereiten die Stadt auf eine veränderte Impfstrategie vor. Dazu gehört auch die Eröffnung zweier neuer Impfzentren. © Georg Wendt/dpa

Insgesamt soll mit dem Auslaufen der Verträge zwischen der Stadt Hamburg und Impfstellen im April und der damit verbundenen Neuausschreibung, das Corona-Impfangebot in Hamburg verschlankt und flexibler gestaltet werden. Auch mobile Impfangebote wird es weiterhin geben – zum Beispiel für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Wie der NDR berichtet, rechne die Sozialbehörde von Senatorin Melanie Leonhard hier mit 700 Corona-Impfungen pro Woche – einem ebenfalls geringeren Wert als derzeit. Aber auch hier können bei Bedarf die Kapazitäten aufgestockt werden.

Corona-Impfung Hamburg: Weniger als 10.000 Impfungen pro Woche – meiste Impfungen in Arztpraxen

Die Rede ist von einer Erhöhung auf das zehnfache an Corona-Impfungen. Nach wie vor wird es in Hamburg auch möglich sein, sich in den Kliniken – wie etwa dem UKE in Hamburg-Eppendorf oder den Häusern des Betreibers Asklepios – die Corona-Schutzimpfung abzuholen. Allerdings ist die Aufrechterhaltung des Angebots auch hier von der Nachfrage nach Corona-Impfungen abhängig. Interessierte sollten sich vorher informieren, ob eine Corona-Impfung in der von ihnen bevorzugten Klinik noch möglich ist.

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In den beiden vergangenen Wochen, so der NDR, hätten jeweils weniger als 10.000 Hamburger Bürger und Bürgerinnen von dem städtischen Corona-Impfangebot Gebrauch gemacht. Rund drei Viertel aller Neugeimpften hätten sich ihren Corona-Schutz in einer Praxis der niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen Hamburgs abgeholt. .*24hamburg.de ist ein Angebote von IPPEN.MEDIA.

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