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Unwetterwarnung: Schwere Sturmböen und Hochwasser in Hamburg vorausgesagt

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Von: Christian Einfeldt

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Der Deutsche Wetterdienst warnt: Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 110 km/h erreichen Norddeutschland. Auch Hamburg bleibt nicht verschont – es droht eine Sturmflut.

Hamburg – Orkantief „Nadia“ macht das Wochenende in Hamburg und Schleswig-Holstein ganz schön ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von Böen, die an der Nord- und Ostseeküste eine Geschwindigkeit von bis zu 110 km/h erreichen können. Die Beaufort-Skala könnte am 29. Januar 2022 eine „11“ anzeigen. Das zweithöchste Maß birgt Zerstörungswut. Auf der Homepage des Deutschen Wetterdiensts heißt es dazu: „Wind entwurzelt Bäume, verbreitet Sturmschäden“. Wie stark wird Hamburg vom massiven Wind heimgesucht?

Behörde:Deutscher Wetterdienst (DWD)
Hauptsitz:Offenbach am Main
Gründung:1952
Staatliche Ebene:Bund

Unwetterwarnung für Norddeutschland: Hamburg droht heute Hochwasser

Nach Informationen des Hamburger Abendblatts spricht man dann von einer Sturmflut, wenn der Wasserstand 1,5 Meter bis 3,5 Meter höher ist als gewohnt. Könnte der Hansestadt Hamburg ein eben solches Szenario noch an diesem Wochenende bevorstehen? Bereits die vergangenen Tage nahm der Wind in Norddeutschland spürbar zu. Das Wetter wurde größtenteils ungemütlicher.

Erste Anzeichen eines Unwetters gab es schon am Donnerstag, dem 27. Januar 2022. Laut dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) kündigten sich für die Nordseeküste Sturmfluten an. Die Vorhersagen variierten je nach Region und reichten von Hochwasserstand von einem Meter bis hin zu 1,5 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Letztere Prognose galt auch für Hamburg und das Elbegebiet.

Der Hamburger Sturm fiel letztendlich schwächer aus, als zuvor angenommen, doch sollte nur wenige Tage später umso intensiver Richtung Hansestadt zurückkehren. Das Hamburger Abendblatt berichtet von einem Wintersturm, der sich aktuell über Hamburg und Schleswig-Holstein breit machen würde. Sturmflut und ein überschwemmter Hamburger Fischmarkt – wie wahrscheinlich wäre das noch dieses Wochenende?

Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle in Hamburg steht während einer Sturmflut unter Wasser.
Der überflutete Hamburger Fischmarkt bei einer Sturmflut im Februar 2020. (Archivbild) © Daniel Bockwoldt/dpa

Unwetterwarnung: So ungemütlich wird es am Wochenende in Hamburg – Sturmflutwarnung!

Erneut gelte die Warnung für die Regionen der Nord- und Ostseeküste. Der Wetterdienst informiert und warnt dahingehend vor dem Hamburger Wetter, das Samstagmittag sowie in der Nacht zum Sonntag, dem 30. Januar, einsetzen soll. Erst im Oktober 2021 wurde der Altonaer Fischmarkt im Zuge einer Sturmflut überschwemmt. Dass sich die Geschichte noch dieses Wochenende wiederholen könnte, bestätigte zuletzt auch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie. Betroffen ist also erneut das Elbegebiet, wenn in der kommenden Nacht die Wasserstände 1,50 Meter bis gar 2 Meter über das mittlere Hochwasser ansteigen könnten.

In Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg-Vorpommern seien außerdem laut Angaben des Wetterdiensts besonders mit wetterbedingten Schäden zu rechnen. Das Wochenende wird aller Voraussicht nach auch nicht spurlos Hamburgs Nachbarbundesländern vorbeiziehen. Schuld daran haben Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde, die darüber hinaus laut dem Deutschen Wetterdienst und seiner Beaufort-Skala „schwere Verwüstungen“ zur Folge hätten.

Entwarnung gebe es wohl erst frühestens am Morgen des 30. Januars. Dann könnte der Sturm allmählich abklingen. Bis dahin müssen sich Hamburgerinnen und Hamburger jedoch auf stürmische Stunden einstellen. Der DWD warnt vor Sturmböen bis zu 95 Kilometern pro Stunde in der Hansestadt. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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