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Unternehmer soll Technik für das iranische Nuklearprogramm geliefert haben

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Eine Justizbeamtin in Hamburg
Eine Justizbeamtin in Hamburg (Symbolbild) © Marcus Brandt/DPA

Ein 60-jähriger Unternehmer aus Norderstedt muss ich seit Mittwoch wegen Verstoßes gegen das EU-Iran-Embargo vor Gericht verantworten.

Hamburg – Wegen Verstoßes gegen das EU-Iran-Embargo muss sich von Mittwoch an, ein 60 Jahre alter Unternehmer aus Norderstedt vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann in dem Staatsschutzverfahren vor, 2020 mehrere Spektrometer-Systeme und weitere Laborausrüstung ohne die erforderliche Ausfuhrgenehmigung in den Iran geliefert zu haben. Darüber hinaus soll er mehrfach nicht genehmigungspflichtige Laborgeräte an iranische Unternehmen verkauft haben, die aber als mutmaßliche Zwischenhändler für das iranische Nuklear- und Raketenprogramm mit einem sogenannten Bereitstellungsverbot belegt waren.

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Unternehmer aus Norderstedt vor Gericht: Lieferte er Technik für das iranische Nuklear- und Raketenprogramm?

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Insgesamt soll er sich laut Anklage in neun Fällen wegen gewerbsmäßiger Verstöße gegen das Ausfuhrwirtschaftsgesetz strafbar gemacht haben. Dabei sei es um Lieferungen mit einem Auftragsvolumen von etwas mehr als einer Million Euro gegangen. Der Mann war bereits im September 2021 in Norderstedt festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft. (DPA)

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