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„Besser als in Zelten“ – Geflüchtete ziehen wieder in die Messehallen

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Von: Elias Bartl

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Notunterkunft in den Hamburger Messehallen
In den Hamburger Messehallen haben Arbeiter in wenigen Tagen eine Notunterkunft erbaut. (Archivbild) © Sebastian Peters

Die Zahl an Geflüchteten aus der Ukraine und Russland, die in Hamburg Schutz suchen, steigt weiter an. 450 Menschen sollen jetzt wieder in den Messehallen untergebracht werden.

Hamburg – Rund 450 Geflüchtete sollen ab kommenden Dienstag, 11. Oktober 2022, kurzfristig in den Hamburger Messehallen untergebracht werden. Grund hierfür sei die hohe Auslastung der bestehenden Unterkünfte in Hamburg. Im vergangenen Sommer waren mehrere Zelte zur Unterbringung von Geflüchteten auf einem Parkplatz am Volksparkstadion errichtet worden. Bei niedrigen Temperaturen im Winter ist das aber keine Option.

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Geflüchtete aus der Ukraine und Russland: Unterkünfte voll ausgelastet

Martin Helfrich, Sprecher der Sozialbehörde sagte dem Abendblatt hierzu, „Wir richten Ende dieser Woche eine Messehalle für die Unterbringung von Flüchtlingen her. Und wir werden diese Fläche auch kurzfristig belegen. Eine Unterbringung in einer Messehalle ist besser, als in Zelten.“

„Besser, als in Zelten“: Messehalle als provisorische Unterkunft für geflüchtete

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Genutzt werden soll anfangs, wie im Frühjahr, die Halle B6 mit rund 13.000 Quadratmetern. Da aber auch außerhalb der Messesaison im Sommer Veranstaltungen auf dem Messegelände stattfinden, ist schon jetzt klar, dass es auch auf dem Gelände noch zu einem Umzug in eine andere Halle kommen wird.

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