Feuerwehr und Polizei im Großeinsatz

Kohlenmonoxid ausgetreten: Eine Tote und sechs Verletzte im Nobelviertel

Feuerwehreinsatz an der Heimhuder Straße
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Die Feuerwehr geht nur unter Atemschutz in das Haus. Die Gefahr ist zu hoch!
  • Elias Bartl
    VonElias Bartl
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  • Sebastian Peters
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In einem Mehrfamilienhaus kam es am Mittag zu einem Kohlenmonoxid Austritt. Eine Frau verstirbt, mehrere Einsatzkräfte und Nachbarn in Klinik!

Hamburg – Großeinsatz für die Feuerwehr Hamburg am Donnerstag, 23. September 2021, gegen 14:30 Uhr. Arbeitskollegen alarmieren die Feuerwehr, da eine 28-jährige Mitarbeiterin nicht erschienen ist.

Feuerwehr im Großeinsatz: Kohlenstoffmonoxid strömt in einer Wohnung an der Heimhuder Straße aus

Als die Feuerwehr in Begleitung der Polizei die Wohnungstür aufbricht, finden sie die Vermisste tot in ihrer Wohnung. Sekunden nachdem die Tür geöffnet wurde, schrillen auch schon die Co-Warngeräte der Einsatzkräfte.

Großalarm im Hamburger Stadtteil Rotherbaum: Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei verletzt!

Sofort verlassen sie das Haus, informieren noch die weiteren Bewohner und alarmieren weitere Einsatzkräfte. Mit einem Großaufgebot rückt die Feuerwehr an. Mittlerweile klagen auch die Einsatzkräfte und die Bewohner über Symptome einer Kohlenmonoxid Vergiftung. 

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Insgesamt verzeichnet die Feuerwehr nun sechs Verletzte, darunter vier Einsatzkräfte und eine Tote, denen das unsichtbare Gift zum Verhängnis wurde. Wie es zu dem Kohlenmonoxidaustritt kam, ist bisher weiterhin unklar.

Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort. Das LKA der Hamburger Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Transparenz-Hinweis: Der Artikel wurde am Freitag, 24. September 2021, 10:42 Uhr, aktualisiert.

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