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Unfassbar: Sohn trauert 20 Jahre am falschen Grab!

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Von: Fabian Raddatz

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Ein Hamburger Sohn trauert um seinen Vater. Dann die Schock-Nachricht: Sein Vater liegt gar nicht auf dem Hauptfriedhof Altona. Betrug?
Ein Hamburger soll 20 Jahre vor dem falschen Grab getrauert haben. Eigentlich sollte sein Vater auf dem Hauptfriedhof Altona liegen – doch das tat er nicht. (Symbolfoto/24hamburg.de-Montage) © Axel Heimken/dpa/picture alliance

Jahrzehntelang geht ein Sohn auf den Hauptfriedhof in Altona, um am Grab seines Vaters zu trauern. Doch dann kommt raus: Der liegt da gar nicht!

Hamburg – Schock für eine Hamburger Familie. Als Pascal H. aus Hamburg seine verstorbene Mutter im Januar dieses Jahres neben seinem Vater auf dem Hauptfriedhof Altona beerdigen will, übermittelt der Bestatter eine Schreckens-Nachricht: Pascals H.s Vater liegt gar nicht auf dem Altonaer Friedhof! Das berichtet rtl.de.

Pascals Vater wurde auf einem ganz anderen Friedhof bestattet – vier Kilometer entfernt! Auf dem Mennonitenfriedhof. Im anonymen Urnen-Grab in Altona liegt irgendwer anders. „Es war sein unbedingter Wille dort direkt am Volksparkstadion anonym begraben zu werden, dort wo seine Mutter ebenfalls liegt“, so Pascal H. gegenüber rtl.de. Sein Vater war HSV-Fan.

20 Jahre trauert die Familie am falschen Grab. Doch es kommt noch dicker: Auch Pascals Oma scheint an der falschen Stelle unter die Erde gekommen zu sein. Sie liegt ebenfalls auf dem Mennonitenfriedhof. Der Familie kommt ein böser Verdacht: Hat der damalige Bestatter die Familienmitglieder bewusst falsch beigesetzt, weil es billiger war?

Pascal und seine Familie haben Anzeige erstattet. Die Polizei ermittelt. Immerhin: Mittlerweile wurde die Urne des Vaters ausgebuddelt und umgesetzt – auf den Hauptfiredhof Altona, direkt neben dem Volskparkstadion. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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