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Nach tödlichem Unfall auf dem Lehmweg – neue Erkenntnisse

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Von: Sebastian Peters

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Mit diversen Fahrzeugen rückte die Feuerwehr Hambur an
Mit diversen Fahrzeugen rückte die Feuerwehr Hambur an © Elias Bartl

Nach dem tödlichen Unfall auf dem Lehmweg stoppte die Polizei zunächst einen falschen Lastwagen. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse.

Hamburg – Der tödliche Unfall auf dem Lehmweg in Hamburg Hoheluft-Ost sorgte für große Betroffenheit. Am Dienstag, 25. Oktober 2022, erfasste ein gelber Lastwagen eine ältere Frau im Bereich eines Zebrastreifens. Der Fahrer bekam offenbar von der Kollision überhaupt nichts mit und setzte seine Fahrt einfach fort.

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Unfall auf dem Lehmweg: Frau von Lastwagen auf Zebrastreifen erfasst – tot

Augenzeugen, die den schrecklichen Unfall von einem Café aus mit ansehen mussten, eilten sofort zu Hilfe. Als der Notruf bei der Feuerwehr Hamburg einging, eilten sofort diverse Einsatzfahrzeuge zur Unglücksstelle. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb die ältere Frau noch vor Ort.

Mehrere Augenzeugen haben den Unfall beobachtet
Mehrere Augenzeugen haben den Unfall beobachtet © Elias Bartl

Die Polizei Hamburg, die zeitgleich zur Feuerwehr alarmiert wurde, eilte ebenfalls zum Unfallort. Diverse Zeugen wurden nach dem flüchtigen Lastwagen befragt. Videoaufnahmen von Augenzeugen gesichtet. Nach rund 15 Minuten hieß es, dass die Polizei den flüchtigen Lastwagen auf der Grindelallee stoppen konnte.

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Unfall auf dem Lehmweg: Polizei stoppte zunächst falschen Lastwagen

Allerdings gab der Fahrer (54) an, überhaupt nicht auf dem Lehmweg gefahren zu sein. Nach einer aufwendigen Spurensicherung am Lastwagen wurde klar – der Mann sagt die Wahrheit. Der Lastwagen, der dem Lkw auf dem Augenzeugenvideo zum verwechsel ähnlich aussah, war es nicht.

Die Frau wurde auf dem Zebrastreifen von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt
Die Frau wurde auf dem Zebrastreifen von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt © Elias Bartl

Allerdings rückte ein 57-jähriger Mann in den Fokus der Ermittler. Wie sich jedoch herausstellte, handelte es sich um einen baugleichen Lastwagen derselben Firma. Dies teilte die Polizei Hamburg am Mittwoch, 26. Oktober 2022, mit. Die Ermittlungen zum Unfallhergang und den Umständen der Weiterfahrt nach dem Unfall dauern an.

Erst in den letzten Tagen wurde bekannt, dass die SPD in Hamburg eine „Zebrastreifen-Revolution“ plant. Nach einem Medienbericht soll in Hamburg eine Zebrastreifenkreuzung wie in Tokio entstehen. Einen entsprechenden Antrag für ein solches Pilotprojekt möchte die SPD Eimsbüttel bereits in die nächste Sitzung der Bezirksversammlung einbringen.

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