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LKW erfasst Fußgängerin am Zebrastreifen – Fahrer flüchtet

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Von: Sebastian Peters

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Die Frau wurde auf dem Zebrastreifen von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt
Die Frau wurde auf dem Zebrastreifen von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt © Elias Bartl

Tödlicher Unfall auf dem Lehmweg in Hamburg. Ein Lastwagen überfährt eine Frau. Erst nach rund drei Kilometern konnte ein verdächtiger Lastwagen gestoppt werden.

Hamburg – Drama in Hamburg Hoheluft-Ost. Am Dienstag, 25. Oktober 2022, ist es auf dem Lehmweg zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Lastwagen, der an der Kreuzung abbiegen wollte, erfasste gegen 12:10 Uhr eine 81-jährige Fußgängerin an einem Zebrastreifen und überrollte diese.

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Unfall Lehmweg: Frau auf Zebrastreifen von Lastwagen überrollt – tot

Mehrere Zeugen eines Cafés sahen den schlimmen Unfall mit an und alarmierten die Feuerwehr Hamburg. Der Fahrer des beigen Lastwagens bemerkte offenbar überhaupt nichts von dem Unfall und setzte seine Fahrt nach dem Zusammenstoß fort.

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Die Kreuzung im Lehmweg wurde von der Polizei großflächig abgesperrt
Die Kreuzung im Lehmweg wurde von der Polizei großflächig abgesperrt © Elias Bartl

Unfall Lehmweg: LKW erfasst Frau am Lehmweg – Fahrer erst drei Kilometer später gestoppt

Rettungskräfte konnten vor Ort nur noch den Tod der 81-Jährigen feststellen. Die Polizei Hamburg suchte mit einem Großaufgebot nach dem flüchtigen gelben Lastwagen. Auch ein Polizeihubschrauber wurde für die Fahndung eingesetzt. Erst in der Grindelallee, rund drei Kilometer entfernt von dem Unfallort, konnten die Polizisten einen Lastwagen stoppen, der auf die detaillierte Beschreibung der Zeugen passte. Ob der an der Grindelallee gestoppte LKW tatsächlich auch der Lastwagen ist, der im Lehmweg die Frau erfasste, muss nun ermittelt werden.

Der Lastwagenfahrer, der zunächst im Lehmweg die Frau erfasste, wurde auf der Grindelallee gestoppt.
Dieser Lastwagen sollte im Lehmweg die Frau erfasst haben © Elias Bartl

Mögliche Unfallzeugen werden gebeten, sich unter 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Erst in den letzten Tagen wurde bekannt, dass die SPD in Hamburg eine „Zebrastreifen-Revolution“ plant. Nach einem Medienbericht soll in Hamburg eine Zebrastreifenkreuzung wie in Tokio entstehen. Einen entsprechenden Antrag für ein solches Pilotprojekt möchte die SPD Eimsbüttel bereits in die nächste Sitzung der Bezirksversammlung einbringen.

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