Uniklinikum Hamburg-Eppendorf

UKE Hamburg: Coronavirus-Sars-CoV-2-Forschung, Notaufnahme, Institute, Lageplan – Fakten über die weltberühmte Uniklinik

Ein paar Menschen sowie einige Autos stehen vor dem Eingang des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.
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Das UKE Hamburg/Eppendorf ist eine weltweit renommierte Uniklinik.
  • Johannes Rosenburg
    vonJohannes Rosenburg
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UKE Hamburg-Eppendorf: Das Krankenhaus im Bezirk Eimsbüttel ist europaweit bekannt. Derzeit trägt das Uniklinikum viel zur Erforschung des Coronavirus-Sars-CoV-2 bei.

Hamburg/Eppendorf – Mit der Lage im nördlichen Teil der Stadt trägt das Universitätsklinikum Hamburg bereits seit dem Jahr 1889 maßgeblich zur medizinischen Versorgung der Hamburger Bevölkerung bei. Zusätzlich ziehen das Krankenhaus und die dort beschäftigten Spezialistinnen und Spezialisten Patienten aus ganz Europa an und bieten Expertise in mehr als vierzig unterschiedlichen Fachbereichen. Dank der UKE Notaufnahme ist die Versorgung von Patienten rund um die Uhr gewährleistet.

UKE Hamburg: Coronavirus-Sars-Cov-2 macht die Klinik weltberühmt

In einer der modernsten Kliniken Europas können Mitarbeiter und Patienten von neuester Medizintechnik und innovativen Informationstechnologien profitieren. Spitzenmedizin, Forschung und Lehre sind im UKE Hamburg unter einem Dach zusammengebracht und garantieren eine Top-Ausbildung des zukünftigen medizinischen Personals.

Durch unzählige Kongresse und Weiterbildungen konnte sich das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auch außerhalb Europas als Spitzenklinik einen Namen machen. So arbeiten die Hamburger Spezialisten mit renommierten Institutionen wie beispielsweise der Harvard University in Cambridge (USA) zusammen. Anders als das nahegelegene Diakonieklinikum in Eimsbüttel wird das UKE von der Hansestadt Hamburg selbst getragen. Aktuell erlebt das UKE Hamburg aufgrund der Coronavirus-Sars-CoV-2-Krise verstärkte Medienpräsenz.

UKE Hamburg: Erreichbarkeit mit dem Auto

Die offizielle Adresse des UKE Hamburg lautet: Martinistraße 52, 20246 Hamburg. Auf der Homepage wird darauf hingewiesen, dass bei Eingabe der Adresse bei Google Maps die Postleitzahl 20251 verwendet werden muss. Da die Anreise und auch das Zurechtfinden auf dem riesigen Gelände sich nicht gerade als einfach erweisen, bietet das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf einen Bereichsfinder auf seiner Homepage an. Hier können Patienten und Besucher gezielt nach dem von ihnen anvisierten Bereich suchen und neben einem farbigen UKE-Lageplan ebenfalls Kontaktdaten und genauere Informationen zum Fachbereich abrufen.

UKE Hamburg: Anbindung an das HVV-Netz

Bei einer Anfahrt mit dem Auto können Patienten und Besucher das UKE Hamburg über die Autobahn A7, Ausfahrt Stellingen, oder über die Bundesstraßen B433, B434, B447 oder B5 Richtung Zentrum, Stadtteil Eppendorf, erreichen. Die APCOA-Tiefgarage mit Einfahrt über die Martinistraße bietet kostenpflichtige Parkplätze an. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bietet ebenfalls eine sehr gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel (ÖPNV) des Hamburger Verkehrsverbund (HVV). So halten die Buslinien 20, 25 und 281 direkt am UKE. Die genauen Standorte der einzelnen Haltestellen auf dem Klinikgelände sind auf dem Lageplan des UKE vermerkt.

Vom Flughafen aus kann das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf über die S-Bahn-Linie S1 bis zur Station Ohlsdorf, anschließend über die U-Bahn-Linie U1 bis zur Station Hudtwalckerstraße und von dort mit den Buslinien 20 und 25 erreicht werden.

Vom Hamburger Hauptbahnhof aus erreichen Besucher und Patienten das UKE mit den S-Bahn-Linien S21 oder S31 bis zur Station Holstenstraße, anschließend steigen sie in die Buslinien 20 oder 25. Alternativ kann mit der U-Bahn-Linie U1 bis zur Haltestelle Kellinghusenstraße gefahren werden, von da aus fährt die Buslinie 25. Auch mit der U2 kann das Klinikum erreicht werde. Dafür fährt man mit dieser bis zur Haltestelle Emilienstraße und nimmt von der Fruchtallee die Buslinie 20 zum UKE.

Bei allgemeinen Fragen ist die Auskunft des UKE Hamburg unter der Telefonnummer +49 (0) 407410 - 0 erreichbar.

UKE Hamburg an Coronavirus-Sars-CoV-2 Forschung beteiligt

Während der Pandemie läuft die Coronavirus-Sars-CoV-2-Forschung im UKE auf Hochtouren. Viele Menschen fragten sich sogar, ob es einen Coronavirus-Sars-CoV-2-Impfstoff aus dem UKE geben würde. Tatsächlich war die Ludwig-Maximilians-Universität München aber eher dazu in der Lage, diesen herzustellen. Der Impfstoff muss nun allerdings noch vermehrt getestet werden. An diesen Studien wird sich das UKE Hamburg voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte beteiligen – mit dem Ziel, die ersten Probanden hoffentlich Ende des Jahres impfen zu können.

Neben Studien zu einem möglichen Impfstoff beteiligt sich das UKE Hamburg außerdem an der Erforschung von Coronavirus-Sars-CoV-2-Medikamenten für bereits infizierte Patienten. Dabei gehört das Universitätsklinikum Hamburg zu einem der mehr als fünfzig Zentren weltweit, die an der Untersuchung des Ebola-Medikaments Remdesivir mitwirken. Dieses wird Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsverläufen stationär verabreicht. Laut der UKE-Virologin Professor Doktor Marylyn Addo (geboren 1970), Leiterin der UKE-Infektiologie, sollen bereits Ende April erste Ergebnisse zu dieser Studie vorliegen.

Das UKE Hamburg ruft die Bürger ebenfalls dazu auf, im Rahmen einer UKE Blutspende zu aktuellen Untersuchungen des Coronavirus-Sars-CoV-2 beizutragen. Infizierte Personen bilden während des Krankheitsverlaufs Antikörper im Blut, ohne zwangsläufig die typischen Krankheitssymptome zu zeigen. Im Rahmen einer Studie soll so die Zahl an „stillen“ Infektionen, also unbemerkten Coronavirus-Sars-CoV-2-Infektionen, festgestellt werden können. Laut Doktor Sven Peine, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin, geben die Ergebnisse Hinweise auf die „Durchseuchung“ der Hamburger Bevölkerung.

UKE Hamburg gut gerüstet gegen Coronavirus-Sars-CoV-2?

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist laut eigener Aussage hinsichtlich der Coronavirus-Sars-CoV-2-Krise bereits seit Anfang des Ausbruchs gut vorbereitet. Genaue Ablaufpläne sollen dabei eine sichere und professionelle Versorgung von Coronavirus-Sars-CoV-2-Patienten garantieren. Außerdem wird die nötige Kapazität für Patienten mit anderen ernsthaften Erkrankungen selbstverständlich aufrechterhalten. Im Vorgehen gegen das Coronavirus-Sars-CoV-2 hält sich das UKE Hamburg an die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Die Klinik gibt regelmäßig Pressemitteilungen raus, um über Fortschritte und Neuigkeiten bezüglich der Coronavirus-Sars-CoV-2-Krise zu informieren. Diese sind auf der Homepage des UKE öffentlich einsehbar.

Eine Ärztin erklärt anderen Ärzten ein Beatmungsgerät mit dem Coronavirus-Sars-CoV-2-Patienten behandelt werden sollen.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kam es aber auch im UKE Hamburg zu Coronavirus-Sars-CoV-2-Infizierungen. Am 15. April 2020 wurde bekannt, dass in der Onkologie-Abteilung rund zwanzig Patienten und Patientinnen sowie ebenfalls etwa zwanzig Angestellte positiv auf das Coronavirus-Sars-CoV-2 getestet wurden. Die Hygiene-Maßnahmen wurden daraufhin angepasst. Die Leukämie- und Lymphomerkrankten werden stationär, teils auch intensivmedizinisch betreut; die betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurden in häusliche Isolation geschickt.

Am 18. April 2020 folgte vom UKE Hamburg die Mitteilung, dass ein achtzigjähriger Patient, der an einer bösartigen Blutkrebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium litt und sich mit Coronavirus-Sars-CoV-2 infiziert hatte, verstarb. Ob seine Krebserkrankung oder das Coronavirus-Sars-CoV-2 für seinen Tod verantwortlich war, werden weitere Untersuchungen zeigen.

UKE Hamburg: Kliniken und Institute

Das UKE Hamburg beschäftigt Ärzte und Experten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Die über vierzig Kliniken und rund vierzig Institute werden übergreifend in 13 Zentren gebündelt. So besteht das Kopf- und Neurozentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf beispielsweise aus insgesamt sechs Kliniken, darunter die Neurologie, Kardiologie oder auch die UKE Augenklinik. Das Zentrum für Psychosoziale Medizin umfasst wiederum zwei Kliniken, darunter die UKE-Psychiatrie sowie neun Institute.

Zusätzlich bietet das neue Kinder-UKE eine auf die Bedürfnisse kranker Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Familien zugeschnittene Versorgung an. Das dortige Behandlungsangebot umfasst beispielsweise eine eigene Kinderurologie, damit Kinder nicht mehr zwangsläufig den Hauptbereich der UKE Hamburg Urologie aufsuchen müssen. Die Kinderklinik des Krankenhauses versucht dabei, die Behandlung mit liebevoll gestalteten Räumen angenehmer zu machen. Eine vollständige Liste aller Kliniken und Instituten sowie zusätzliche Informationen zur Geschichte der einzelnen Kliniken und Institute finden sich bei Wikipedia.

UKE Hamburg als bedeutender Arbeitgeber

Derzeit beschäftigt das Universitätsklinikum Hamburg mehr als 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf der klinikeigenen Homepage bieten die Unterseiten der einzelnen Abteilungen ein UKE-Mitarbeiterverzeichnis an, in welchem die jeweiligen Teams vorgestellt werden. Das UKE Hamburg wurde außerdem vom F.A.Z.-Institut und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung zu einem von Deutschlands begehrtesten Arbeitgebern gewählt. Auf seiner Internetseite wirbt das UKE Hamburg mit einem großen Weiterbildungsangebot sowie zahlreichen Arbeitgebervorteilen. Auf dem Klinikgelände selbst gibt es neben der UKE Mensa ein großes kulinarisches Angebot in Form von Cafés und Restaurants.

Fakten rund um UKE Stellenangebote und Jobs:

·      Die offizielle UKE-Homepage informiert Interessenten über aktuell freie Stellen.

·      Es besteht die Möglichkeit, eine UKE Initiativbewerbung zu verschicken.

·      Bewerbungen erfolgen im Regelfall über das Bewerberportal im UKE Intranet.

·      Alternativ steht die UKE E-Mail-Adresse bewerbungabk@uke.de zur Verfügung.

Als Universitätsklinikum fungiert das UKE Hamburg ebenfalls als Lehrkrankenhaus. Demnach können Bewerber ihre Karriere im UKE auch in Form einer Ausbildung oder eines Studiums beginnen. Medizinstudenten haben die Möglichkeit, ihren Praxisteil im UKE zu absolvieren.

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