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HVV U5: Spatenstich für modernste U-Bahn Deutschlands

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Von: Kevin Goonewardena

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Die HVV-Linie U5 soll mit vollautomatisierten Zügen die modernste des Landes werden. Spatenstich von Bürgermeister Tschentscher. Eröffnung der Ende 2030er Jahre.

Hamburg – Mit einem feierlichen Spatenstich in Hamburg-Alsterdorf, wo seit dem 30. September die U1-Haltestelle des HVV wieder bedient wird, haben Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) den Startschuss für den Bau der neuen U-Bahnlinie 5 im Verkehrsverbund HVV gegeben. „Die U5 wird die modernste U-Bahn Deutschlands“, sagte Tschentscher am Freitag.

Sie werde vollautomatisiert und – wie alle U- und S-Bahnen in Hamburg – mit 100 Prozent Ökostrom fahren. Tjarks bezeichnete die U5 als Deutschlands größtes urbanes Verkehrsinfrastruktur-Projekt. Die Linke hatte sich zuletzt für eine Straßenbahn, statt der neuen HVV-U-Bahnlinie U5 ausgesprochen.

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Name der Linie:U5
Verlauf:Bramfeld nach Arenen Volkspark
Streckenlänge und Anzahl Stationen:rudn 24 Kilometer / 23 neue Stationen
Fertigstellung:Ende der 2030er Jahre

U5 im HVV: 180.000 Hamburger bekommen erstmals Anschluss ans U-Bahn-Netz

Die neue Ost-West-Verbindung des HVV soll über 24 Kilometer Streckenlänge mit 23 neuen Haltestellen von Bramfeld quer durch die City bis zu den Arenen am Altonaer Volkspark führen. Durch die neue U5 sollen mehr als 180 000 Hamburger an das Schnellbahnnetz anschließen.

Spatenstich zum Bau der neuen U-Bahnlinie U5
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD, links) und der Grüne-Verkehrssenator der Hansestadt, Anjes Tjarks, beim Spatenstich zum Bau der neuen U-Bahn-Linie U5. © Gregor Fischer /dpa

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Das erste jetzt im Bau befindliche Teilstück der HVV-Linie U5 führt über 5,8 Kilometer von Bramfeld in die City Nord am Hamburger Stadtpark. Neben diesen beiden Haltestellen müssen zwei weitere neu gebaut werden: Steilshoop und Barmbek Nord. Die bestehende U1-Haltestelle Sengelmannstraße soll zu einer Umsteigestation ausgebaut werden. Die Kosten für den ersten Abschnitt der neuen U5 des HVV belaufen sich nach Angaben der Hochbahn auf rund 1,8 Milliarden Euro. Die Hansestadt Hamburg hofft, dass der Bund den Großteil der Kosten übernimmt.

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U5 Hamburg: Vollautomatische Züge sollen erstmals 2027 über die Schiene rollen

Die bauvorbereitenden Arbeiten zum eigentlichen Bau der U5 hatten schon im vergangenen Jahr begonnen. Erste Probefahrten mit vollautomatischen Zügen der HVV-Linie U5 sind für das Jahr 2027 geplant. Die gesamte Linie der U5 soll bis Ende der 2030er Jahre fertiggestellt werden. Am Ort des symbolischen Spatenstichs wird den Angaben zufolge ein Schacht gebaut, von dem aus eine Tunnelbohrmaschine in Richtung Bramfeld starten wird. In Gegenrichtung wird auf 1,8 Kilometer in offener Bauweise in Richtung City Nord gegraben. (mit dpa-Material)

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