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Hobby-Zoologe tot in seinem „Muckelland“: Obduktion abgeschlossen

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Von: Elias Bartl

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Bis in die Nacht sicherte die Mordkommission Spuren in dem Haus des Toten.
Bis in die Nacht sicherte die Mordkommission Spuren in dem Haus des Toten. © Andre Lenthe Fotografie

Er war beliebt bei seinen Mitmenschen, hatte ein großes Herz für Kinder und Tiere. Jetzt ist er tot. Seine Lebensgefährtin fand den Kleingärtner leblos in seinem Haus.

Hamburg – Grausamer Fund am Donnerstagmittag in Parzelle 72 der „Siedlungsgemeinschaft Beerental“ in Hamburg-Eißendorf. Gegen 13:30 Uhr findet die Lebensgefährtin den 69-Jährigen tot in dem Einfamilienhaus. Sofort wählt die Frau den Notruf. Rettungsdienst und Notarzt rücken an, können aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Dabei soll der Leichnam des Rentners untypische Verletzungen aufgewiesen haben.

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Toter in der „Siedlungsgemeinschaft Beerental“: Mordkommission ermittelt

Noch am Abend des 8. Dezember rückte die Mordkommission der Hamburger Polizei an und übernahm die Ermittlungen. Bis in die Nacht wurden Spuren gesichert und der Leichnam durch Rechtsmediziner untersucht. „Ein Fremdverschulden am Tod des Mannes ist derzeit nicht auszuschließen“, sagt eine Sprecherin der Polizei am Freitagabend zu „Harburg-Aktuell“. Nach Abschluss der Obduktion am Freitagmittag kann Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Wie das Abendblatt zuerst berichtet, soll der 69-Jährige an einem natürlichen Tod gestorben sein.

Das „Muckelland“ – eine Attraktion für Klein und Groß

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Der Garten des Toten war seit Jahrzehnten als „Muckelland“ bei Klein und Groß in der Gegen bekannt. Der beliebte 69-Jährige hielt dort Meerschweinchen, die von Kindern gefüttert werden konnten. Eine echte Attraktion in der versteckt gelegenen Siedlung. Regelmäßig spazierten Familien zum Garten des Hobby-Zoologen, um die Tiere zu besuchen. Der gelernte Kfz-Mechaniker hatte sich mit dem Garten einen Traum erfüllt.

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