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Tödlicher Unfall auf der Köhlbrandbrücke: Polizisten als Zeugen vor Gericht

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Von: Sebastian Peters

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Tödlicher Unfall auf der Köhlbrandbrücke
Rettungskräfte kämpften um das Leben des 24-jährigen Mannes. Er verstarb allerdings noch vor Ort. © Sebastian Peters

War es ein illegales Autorennen? Am 25. März 2019 verunglückt ein Audi auf der Köhlbrandbrücke schwer. Ein 24-Jähriger stirbt. Sein Bruder saß am Steuer.

Hamburg – Im Prozess um ein tödliches Autorennen über die Hamburger Köhlbrandbrücke will das Amtsgericht Harburg am Montag, 16. Mai 2022, gegen 8.00 Uhr einen Sachverständigen zum Unfallhergang hören. Zudem sollen zwei Polizeibeamte der Polizei Hamburg als Zeugen aussagen.

Unfall auf der Köhlbrandbrücke: Prozess geht weiter

Möglich sei es auch, so ein Gerichtssprecher, dass am Nachmittag die Staatsanwaltschaft und die Verteidiger ihre Plädoyers halten und das Gericht ein Urteil verkündet.

Angeklagt sind zwei Männer im Alter von 25 und 29 Jahren. Sie sollen am späten Abend des 25. März 2019 ein verbotenes Autorennen veranstaltet haben. Der Prozess startete bereits am 02. Mai 2022, in Hamburg. Zunächst seien sie mit 70 bis 100 km/h über die Finkenwerder Straße gefahren, bei Abständen von nur 1,5 bis 2 Metern.

Prozessbeginn in Hamburg
Die zwei Angeklagten neben ihren Anwälten Andreas Beurskens (2.v.l) und Stefanie Martens (r) zu Beginn des Prozesses vor dem Amtsgericht Harburg. © Christian Charisius/dpa/Pool/dpa

In einer Linkskurve zur Köhlbrandbrücke sei der 25-Jährige mit seinem Wagen bei einer Geschwindigkeit von 138 bis 164 km/h ins Schleudern geraten und mit einem Lastwagen kollidiert. Sein älterer Bruder auf dem Beifahrersitz erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Brücke beträgt 60 km/h. (mit Material der DPA)

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