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Die „New York Times“ schwärmt vom Miniatur Wunderland – „Ein Meisterwerk“

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Von: Christian Einfeldt

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Ein Tagesbesuch in Hamburg, der bleibenden Eindruck hinterlässt: Die „New York Times“ feiert das „Meisterwerk“ des Miniatur Wunderlandes.

Hamburg – Nach Angaben der Stadt zählt Hamburg Jahr für Jahr rund 111 Millionen Tagesgäste. Sie besuchen Musicals, gucken sich die Elbphilharmonie an, gehen auf die Reeperbahn. Ein besonderes Highlight für Groß und Klein: ein Besuch des Miniatur Wunderlandes (MiWuLa). Inmitten der Speicherstadt begeistert eine Attraktion seit über 20 Jahren. In Deutschland besteht Einigkeit: Es sei eine der beliebtesten Sehenswürdigkeit des Landes – von vielen wird das Miniatur Wunderland gar als größte Attraktion geschätzt. Um seinen Stellenwert weiß scheinbar auch die internationale Presse aus Übersee: Nach „New York Times“-Einschätzung sei die Hamburger Sehenswürdigkeit nichts weiter als ein „Meisterwerk“.

Sehenswürdigkeit:Miniatur Wunderland (MiWuLa)
Adresse:Kehrwieder 2/Block D, 20457 Hamburg
Telefon:040 3006800
Eröffnung:2001

„Ein Meisterwerk“: US-amerikanische Journalistin vom Hamburger Miniatur Wunderland begeistert

Dass das Minatur Wunderland im Jahr 2022 zur populärsten Sehenswürdigkeit Deutschlands – und damit übrigens fünfmal in Folge gewinnen konnte – überrascht wenig. Zufolge von Geschäftsführer Frederik Braun gebe es mittlerweile kein Land der Welt, dass in Form eines Gastes schonmal in den faszinierten Welten des MiWuLa zugegen war. Nach 20 Jahren konnte das Unternehmen im August 2021 auf rund 20 Millionen Besucher zurückblicken. Darüber hinaus kommen weitere Erfolge wie etwa die laut Guinness World Records größte Modelleisenbahnanlage der Welt.

Miniatur Wunderland
Miniatur Wunderland: Seit der Eröffnung im Jahre 2001 haben schon mehr als 20 Millionen Menschen das Hamburger Wahrzeichen besucht. © Eibner/Imago

Zahlen, die die Beschäftigten offenbar motivieren: Bis 2024 soll die Ausstellung „Mittelamerika & Karibik“, spätestens 2027 die Darstellung des asiatischen Kontinentes eröffnet werden. Die kreativen Ideen gepaart mit dem Liebe zu Detail hat sich mittlerweile auch in Kreisen der „New York Time“ rumgesprochen. Vor Kurzem empfing Autorin Cindy Hirschfeld das Miniatur Wunderland.

In ihrem Beitrag für die „New York Times“ („The World in Miniature: A Model Train (and Plane) Lover’s Paradise in Hamburg“) beschreibt sie ihren Ausflug nach Hamburg ausführlich – und geht dabei nicht weniger detailliert zugange als das Miniaturwunderland. Ihr Fazit: Die Hamburger Sehenswürdigkeit ist ein „Meisterwerk“.

„Überwältigend“: Hamburger Wahrzeichen Miniatur Wunderland zieht „New York Times „in den Bann“

„Mehr als ein Dutzend weitläufiger Exponate“ hätte sie im Miniatur Wunderland, das vor Kurzem eine „magische Zahl“ feiern konnte, begutachtet. Sie hat die größte Modelleisenbahn der Welt gesehen, die 2021 präsentierte Abbildung von Rio de Janeiro und noch vieles mehr.  Die Redakteurin wollte vor allem eines: ihrem Sohn eine Freude machen. Der private Familienbesuch, der auch für ihren Ehemann „überwältigend“ war, wird kurzerhand dann doch zur Arbeit – dann, wenn sie für die „New York Times“ über eine Hamburger Sehenswürdigkeit berichtet, die einen zwangsläufig „in den Bann“ ziehen würde.

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Wie die Autorin berichtet, hätte ihr Sohn schon seit Jahren vom Hamburger Miniatur Wunderland geschwärmt. Er sei ein großer Fan von Autos, Zügen und Flugzeugen und hatte damit seiner Mutter eines voraus: Was für einen Stellenwert das Hamburger Wahrzeichen hat, soll ihm schon seit längerem klar gewesen sein. Nach Berichten der Mutter hätte er über YouTube-Videos das Wunderland für sich entdeckt. Für die Mutter war das alles trotz „deutschstämmiger Eltern und zahlreicher Reisen nach Deutschland“ hingegen Neuland. Doch wer vom Besuch in Hamburg letztendlich beeindruckter war, weiß sie am Ende selbst nicht – der Sohn oder die Eltern?

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