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Ties Rabe (SPD): Lehrer, Senator und Mitglied im Bundesrat

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Von: Denny Konzack

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Ties Rabe (SPD) studierte Höheres Lehramt und ist heute unter anderem Senator Schule und Berufsbildung in Hamburg, sowie Mitglied im Bundesrat.

Hamburg – Ties Rabe (SPD) begann seine politische Karriere im Vergleich zu seinen anderen Hamburger Senat-Kollegen wie zum Beispiel Anna Gallina (Die Grünen) später, legte seinen Fokus in der Vergangenheit mehr auf das Lehren, statt auf das Regieren und Dirigieren. Nach seinem Abitur-Abschluss auf dem Wentorfer Gymnasium im Jahr 1979, leistete er von 1979 bis 1989 seinen Zivildienst im Bethesda-Krankenhaus in Bergedorf ab.

Wer:Ties Rabe
Partei:SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschland)
Amt:Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung
Wo:Hamburg

Von 1981 bis 1987 widmete er sich dem Studium für Höheres Lehramt an der Uni Hamburg, legte sein erstes Staatsexamen in Pädagogik, Religion, Deutsch und Geschichte ab. Im zweiten Abschnitt der Ausbildung zum Lehrer, von 1987 bis 1989, absolvierte Rabe sein zweites Staatsexamen, Referendariat. Sein Weg sollte jedoch nicht direkt in das, wie zu vermuten, Lehramt gehen. Er schlug eine ganz andere Richtung in seinem Werdegang ein.

Ties Rabe: Redaktionsleiter, Geschäftsführer der SPD Hamburg sowie Fach- und Klassenlehrer

Im Jahr 1990 war Ties Rabe als Redaktionsleiter für die Bergedorfer Rundschau tätig. Dieses Amt betreute er für ein ganzes Jahr, ehe er ab 1991 bis 2002 Leiter der Redaktion des Elbe-Wochenblatt-Verlages in den Stadtbezirken Harburg, Eimsbüttel und Altona aktiv war. Zwischenzeitlich folgte für Rabe im Jahr 1992 der Eintritt in die SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschland).

Ties Rabe besucht für ein Projekt die Brüder-Grimm-Schule in Hamburg
Ties Rabe (SPD) betreut in Hamburg das Amt des Senators der Behörde für Schule und Berufsbildung. Hier ist er Frühstücks-Gast an der Brüder-Grimm-Schule in Hamburg. © ChrisEmilJanßen/Imago

Im Jahr 2002 begann seine Karriere als Geschäftsführer der SPD Hamburg. Bis zum Jahre 2006 betreute er das Amt, um anschließend bis 2011 als Fach- und Klassenlehrer am Luisengymnasium in den Fächern Deutsch, Religion, Geschichte und Gemeinschaftskunde zu unterrichten. Zwischenzeitlich wurde Ties Rabe im Jahr 2008 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, sowie Vorsitzender des Schulausschusses.

Für Ties Rabe folgten weitere Fortschritte in seiner Karriere, unter anderem wurde er Senator in Hamburg

Der Karrierefortschritt von Ties Rabe liest sich bis dato wie ein Bilderbuch. Im Jahr 2011 sollten weitere Verbesserungen seines politischen Status folgen. Mit der Ernennung zum Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung in Hamburg, am 23. März 2011 zum Beispiel. Oder auch sein Karrieresprung in den Bundesrat als stellvertretendes Mitglied. Ebenso wurde Rabe zum Mitglied des Ausschusses für Kulturfragen ernannt.

2012 machte Ties Rabe (SPD) den nächsten großen Schritt, nämlich den, zum Präsidenten der Kultusministerkonferenz (kurz: KMK). Seit 2015 ist er zudem Koordinator für Bildung und Wissenschaft der SPD-regierten Bundesländer (A-Koordinator) und kooptiertes Mitglied des KMK-Präsidiums. Mit seinen Hamburger Senats- und Parteikollegen wie Carsten Brosda (SPD), Innensenator Andy Grote (SPD) sowie Melanie Leonhard (SPD), plus dem Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher, bildet er in Hamburg eine starke Spitze.

Für viele Einwanderer und ihre Kinder – egal ob aus Kiel, Kabul, Istanbul oder Teheran – ist deshalb gerade die Schule Sprungbrett in ein besseres, erfolgreicheres Leben.

Ties Rabe in einem Interview mit der SHZ (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag)

Der Schulsenator trägt auch im privaten Bereich Verantwortung. Er ist verheiratet und hat zudem drei Kinder. In seiner Funktion als Senator in Hamburg für Schule und Berufsbildung versteht er daher, womit er zu tun hat. Schulschließungen zu Zeit der Corona-Pandemie in Hamburg waren ein großes Thema, dass Ties Rabe ins Kreuzfeuer der Medien rückte. Seit Ende der Sommerferien im Jahr 2021 gingen die Schüler aller Jahrgänge in Hamburg dann wieder zur Schule und trotz hoher Infektionszahlen blieben die Schulen geöffnet.

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