Reisebeschränkungen

Sylt-Shuttle: In diesen Zügen gilt ab Donnerstag die 3G-Regel!

Wer mit dem Zug nach Sylt fahren will, muss nun getestet, genesen oder geimpft sein. Der private Zugbetreiber RDC setzt die Maßnahme der Bundesregierung in Nachtzügen um.

Hamburg – Die Corona-Pandemie hat auch nach fast zwei Jahren in Deutschland noch immer Auswirkungen auf das alltägliche Leben. Besonders das Reisen wurde durch die globale Pandemie stark eingeschränkt und verkompliziert. Mit steigenden Impfzahlen gibt es wieder mehr Freiheiten für viele Menschen, allerdings müssen noch immer Einschränkungen beachtet werden.

So auch von den Reisenden, die aktuell einen Zug des Anbieters RDC nehmen wollen. In den Zügen des privaten Zugbetreibers dürfen ab Donnerstag, 9. September, nach den neuen 3G-Regel nur noch geimpfte, getestete oder genesene Fahrgäste reisen.

In Hamburg sorgen derweil die 2G- und 3G-Regelungen für Chaos.

UnternehmenRailroad Development Corporation
Gegründet1987
HauptsitzPittsburgh, Pennsylvania, Vereinigte Staaten
DachorganisationYooChang Construction Co., Ltd.
Tochtergesellschaft in Deutschland RDC Deutschland

RDC setzt 3G-Maßnahme um – Zugverkehr nur noch getestet, genesen oder geimpft

Die Railroad Development Corporation (RDC), die in Deutschland seit 2009 durch die Tochterfirma RDC Deutschland GmbH (RDCD) agiert, setzt nun die neuen Maßnahmen der Bundesregierung um. Bekannt ist der Zugbetreiber unter anderem für den blauen Autozug von Niebüll nach Sylt, doch auch Reisende ohne Auto nehmen die Zugverbindungen des RDC in Anspruch. Die Anschlüsse erstrecken sich von den Alpen bis zur Luxusinsel Sylt, von Westerland bis an den Bodensee und nach Salzburg. Außerdem gibt es Verbindungen zwischen Hamburg und anderen Großstädten wie München und Frankfurt am Main.

Wer die Nachtzüge der RDC nutzen will, muss in Zukunft einen der 3G-Nachweise vorlegen. (24hamburg.de-montage)

In den Nachtzügen gilt ab Donnerstag, 3. September, die viel umstrittene 3G-Regel, die Bundeskanzlerin Angela Merkel stark verfechtet. Zwar ist die Maßnahme, nach der nur noch Genesene, Geimpfte oder Getestete gewisse Freiheiten – wie zum Beispiel Restaurantbesuche – genießen, umstritten und wird noch von vielen Ministerien wegen der Umsetzbarkeit kritisiert. Der Zuganbieter hält sie jedoch wie auch die Bundeskanzlerin für eine gute Maßnahme, um die Pandemie in der virusfreundlichen Herbst- und Winterzeit einzudämmen.

Sylt-Shuttle: Nachweise ohnehin erforderlich – nun auch im Zug kontrolliert

Markus Hunkel, Geschäftsführer der RDC, betonte laut „t-online“, dass das Unternehmen dem Wunsch der Bundesregierung gerne nachkomme und die neue Maßnahme in den Nachtzügen umsetze. Bisher war im Zug nicht kontrolliert worden, ob die Reisenden einen der drei Nachwiese vorweisen konnten. Allerdings konnte bereits zuvor kaum jemand ohne einen Impf-, Test- oder Genesungsnachweis reisen, da zum Beispiel auf der Insel Sylt nach einigen Corona-Ausbrüchen in allen Hotels eine Nachweispflicht besteht. Auf diese wird auch auf der Internetseite des RDC hingewiesen.

Markus Hunkel erklärte daher weiter, dass es organisatorisch „kein Hexenwerk“ sei, im Zug die ohnehin vorliegenden Nachweise ebenfalls zu kontrollieren. Er betonte: „Wir alle teilen doch ein Interesse: In Sachen Pandemie gut durch Herbst und Winter zu kommen. Dazu gehört, dass die Menschen Planungssicherheit beim Buchen ihrer Reisen bekommen.“ * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Axel Heimken & picture alliance/dpa/Peter Kneffel

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