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Stromausfall in Hamburg: 30.000 Menschen in drei Stadtteilen betroffen

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Von: Jan Knötzsch

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Ein Strommast mit Stromleitungen.
Am Freitagmorgen, 7. Januar 2022, hat es in Hamburg einen großen Stromausfall gegeben, von dem drei Stadtteile betroffen waren. (Symbolfoto) © Michael Gstettenbauer/imago

In Hamburg hat es am Freitag, 7. Januar 2022, einen großen Stromausfall gegeben. Dies hat Versorger Stromnetz Hamburg bestätigt. In drei Stadtteilen war‘s dunkel.

Hamburg – Der Tag hat gerade erst begonnen – und schon wird der Freitag, 7. Januar 2022, für tausende Hamburgerinnen und Hamburger zum großen Ärgernis: Sie sitzen im Dunkeln – im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht, weil es zu dieser Jahreszeit draußen gegen kurz nach 7:00 Uhr noch dunkel ist, sondern weil bei ihnen der Strom ausgefallen ist. Gleich drei Stadtteile in Hamburg sind von einer Störung im Stromnetz betroffen und lahmgelegt.

Dies hat der Energieversorger Stromnetz Hamburg auf seiner Internetseite bestätigt.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohner:1,841 Millionen
Erster Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

„Es liegt eine Versorgungsunterbrechung im Netzgebiet Hamburg vor“, so der Anbieter, der zunächst damit rechnete, dass die Störung erst gegen 9:00 Uhr behoben sein würde. Letztlich konnte dann doch schon früher eine Entwarnung gegeben werden: Seit etwa 7:50 Uhr ist in den Stadtteilen Borgfelde, Hohenfelde und St. Georg, die von dem Ausfall betroffen waren, der Strom wieder da.

In den drei Stadtteilen waren tausende Menschen von dem Stromausfall betroffen. Insgesamt leben in den Stadtteilen St. Georg, Borgfelde und Hohenfelde 30.000 Menschen (Stand: 31. Dezember 2020). In Borgfelde war der Stromausfall vom Freitagmorgen, 7. Januar 2022, bereits der zweite binnen weniger Tage. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, hat es dort erst vor wenigen Tagen einen großflächigen Stromausfall gegeben.

Stromausfall vom 7. Januar ist für den Stadtteil Borgfelde der zweite binnen weniger Tage

Davon war auch ein Pflegezentrum in der Jungestraße betroffen. Dort gerieten während des Stromausfalls die Akkus der Beatmungsgeräte für Langzeitbeatmete an ihre Grenzen. Elf Patientinnen und Patienten mussten aus diesem Grund von Rettungskräften daraufhin aus ihren Zimmern geholt werden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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