H&M, IKEA, Zara und viele mehr

Streik im Einzelhandel in Hamburg: Diese Geschäfte und Läden sind dabei

  • Tomasz Gralla
    VonTomasz Gralla
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H&M, IKEA, Zara, Supermärkte und mehr: Der Einzelhandel in Hamburg wird bestreikt. Diese Hamburger Läden sind von Warnstreiks Freitag und Samstag betroffen.

Hamburg – Die Gewerkschaft Verdi ruft zu Streiks in Hamburg auf. Am Freitag, dem 10. September 2021, und dem darauffolgenden Samstag gehen in Hamburg Arbeitnehmer mehrerer Geschäfte sowie des Versandhandels in den Arbeitskampf.

Stadt:Hamburg
Bevölkerung:1,8 Millionen
Erster Bürgermeister:Peter Tschentscher
Fläche:755,2 Quadratkilometer

Streik in Hamburgs Einzelhandel: 300 Streikende im Arbeitskampf

Verdi geht von rund 300 Streikenden aus, die sich auf elf Betriebe verteilen. Seit Monaten kämpft die Gewerkschaft für ihre Mitglieder, doch bisher ohne Erfolg. Die Beschäftigten seien „stinksauer“, wird Verdi-Verhandlungsführerin Heike Lattekamp von der Mopo zitiert.

„Die Arbeitgeber lassen nicht den Willen erkennen, mit uns zu einer fairen Einigung zu kommen. Stattdessen halten sie die Beschäftigten des Handels seit über vier Monaten hin. Mit den vorliegenden Angeboten sind wir noch immer meilenweit von einem Tarifabschluss entfernt“, so Lattekamp weiter.

H&M, IKEA, Supermärkte und weitere: diese Läden in Hamburg sind vom Streik betroffen

Kunden sollten sich beim Einkaufen am Freitag und Samstag in Geduld hüllen, denn auch wenn die bestreikten Läden wohl nicht schließen müssen, wird es zu einem Engpass an Mitarbeitern kommen.

Am Freitag und Samstag kommt es zu neuen Streiks im Einzelhandel in Hamburg. (Archivbild)

Folgende Betriebe sind vom Streik betroffen: Die Kaufland-Filialen in Wandsbek, Bramfeld und Neugraben, die H&M-Filialen in der Spitalerstraße, in Altona, Wandsbek, im Alsterhaus und am Tibarg, die ZARA-Filialen in der Mönckeberg- und Poststraße, Primark, Douglas, Thalia, Filialen von Netto, Filialen von Rewe und Penny, IKEA in Schnelsen und Moorfleet, Galeria im AEZ und in der Mönckebergstraße sowie H&M Logistik.

Streik in Hamburg: Das sind die Forderungen der Gewerkschaft

Die Verhandlungen zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft Verdi hat nach mehreren Monaten eine Sackgasse erreicht, weswegen jetzt mit einem Streik in Hamburg Druck auf die Arbeitgeber gemacht werden soll.

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Verdi fordern eine Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent und zusätzlich 45 Euro mehr Lohn bei zwölf Monaten Laufzeit. Auch ein Mindestlohn von 12,50 Euro im Einzelhandel soll her. Die Arbeitgeber bieten Entgelderhöhungen von 4,4 Prozent für 36 Monaten an. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Angelika Warmuth/dpa

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