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A7-Sperrung aufgehoben – Autobahn wieder frei

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Von: Steffen Maas, Jakob Koch

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A7-Sperrung im Plan. Zwei der drei Brücken, die dem Ausbau der Autobahn weichen müssen, sind bereits gefallen.
A7-Sperrung im Plan. Zwei der drei Brücken, die dem Ausbau der Autobahn weichen müssen, sind bereits gefallen. © Jonas Walzberg/dpa

Für die nächste Bauphase des Hamburger Deckels mussten auf der Autobahn A7 drei Brücken abgerissen werden. Die Vollsperrung dauerte das ganze Wochenende.

Update vom 21. November: Die Autobahn 7 ist am frühen Montagmorgen nach fast viertägiger Sperrung wieder für den Verkehr freigegeben worden. Gegen 4.30 Uhr teilte eine Sprecherin der Verkehrskoordination der Autobahn des Bundes mit, dass alle Arbeiten abgeschlossen seien und die Autobahn damit in diesem Moment wieder geöffnet werde. Seit Donnerstagabend waren nördlich des Elbtunnels drei Brücken abgerissen worden. Zudem ließ die Projektgesellschaft Deges ein Element für den geplanten Lärmschutztunnel Altona aufbauen. Weiter südlich erfolgte der Einbau von Stahlträgern, auf denen die beiden neuen Spuren für den künftig achtspurigen A7-Abschnitt ruhen sollen.

Update vom 20. November, 15:30 Uhr: Die Bauarbeiten auf der voll gesperrten A7 in Hamburg sind bis Sonntag wie geplant vonstattengegangen. Eine Sprecherin der Autobahn GmbH Nord sagte, sie sei optimistisch, dass die Vollsperrung zwischen Hamburg-Heimfeld und -Volkspark wie geplant bis 5.00 Uhr am Montag freigegeben werden könne. Drei Brücken nördlich des Elbtunnels waren bis Sonntagmittag bereits weitgehend abgerissen. In Hamburg-Othmarschen wurden 34 Betonteile zusammengebaut, die ein Element des künftigen Lärmschutztunnels Altona bilden. In Bahrenfeld ließ die Projektgesellschaft Deges eine provisorische Ersatzbrücke für Radfahrer und Fußgänger aufstellen.

Update vom 20. November, 10 Uhr: Auf der komplett gesperrten A7 in Hamburg kommen die Bauarbeiten gut voran. Zwei Brücken seien bereits abgerissen, darunter eine besonders stabil gebaute an der Bahrenfelder Chaussee, sagte eine Sprecherin der Autobahn GmbH Nord am Samstag. An einer dritten Brücke am Osdorfer Weg seien die Bagger noch im Einsatz. Die Trümmerteile der abgerissenen Bauwerke wurden vor Ort zerkleinert und für das Recycling sortiert.

Name:Bundesautobahn 7 (BAB 7)
Startpunkt:Handewitt (Schleswig-Holstein)
Endpunkt:Füssen (Bayern)
Durchquerte Bundesländer:Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Bayern, Baden-Württemberg
Länge:962,2 Kilometer

A7-Sperrung: Vollsperrung der viel befahrenen Autobahn verursachte am Samstag keine Staus

Update vom 18. November: Trotz der Sperrung der Autobahn 7 in Hamburg wegen Brückenabrissarbeiten ist es am Freitagmorgen auf den umliegenden Straßen nur zu geringen Verkehrsbehinderungen gekommen. „Die Staulage rund um die Sperrung war relativ entspannt. Viele Autofahrer scheinen tatsächlich auf den Rat gehört zu haben, heute die Fahrt nach Hamburg mit dem Auto zu unterlassen“, sagte ein Sprecher der Verkehrsleitstelle am Freitagvormittag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Lediglich an einigen Punkten, wie im Bereich Freihafen der B75, sei der Verkehr leicht erhöht gewesen.

Ein weiterer Grund für die vergleichsweise entspannte Lage könnte auch das Wetter gewesen sein, sagte er weiter. Am Morgen lagen die Temperaturen bei etwa 1 Grad Celsius. 

Erstmeldung vom 17. November: Hamburg – Ziemlich genau 79 Stunden soll sie dauern, die Vollsperrung der Autobahn A7 rund um den Elbtunnel ab dem 17. November. Weil im Rahmen des Riesen-Projektes „Hamburger Deckel“ Platz gemacht werden muss für den „Altona-Tunnel“, werden die verbliebenen Brückenbauwerke der A7-Überquerungen des Osdorfer Weges und der Bahrenfelder Chaussee sowie die Brücke Kielkamp/Lutherhöhe abgebrochen. Es kommt zu erheblichen Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer in Hamburg. Umleitungen werden angeboten.

A7 Sperrung in Hamburg: 79 Stunden geht hier jetzt nichts mehr

A7 Sperrung in Hamburg am Wochenende: Bereits am Donnerstag Einschränkungen

„Da es sich bei den halbseitig verbliebenen Brückenbauwerken um erheblich größere Bauwerke als in den anderen Bauabschnitten der A7 nördlich des Elbtunnels handelt und der Abbruch auch diesmal nur einseitig erfolgen kann, ist eine Vollsperrung der A7 von 79 Stunden erforderlich“, heißt es in der Pressemitteilung der zuständigen Autobahn GmbH des Bundes.

Dabei zeigen die Erfahrungen aus den ersten Abrissarbeiten auf der A7 im April 2021, dass tückischerweise das kleinste Bauwerk die größten Probleme macht: Das Brückenbauwerk der Bahrendfelder Chaussee sei „aufgrund des extrem hohen Anteils an Bewehrungsstahl“ ein absoluter Zeitfresser. 

A7-Sperrung Hamburg: Autobahn vom 17. bis 21. November 2022 dicht

Los gehen Bauarbeiten und Einschränkungen quasi schon am 9. November 2022, wenn die Brücke Kielkamp/Lutherhöhe für den kompletten Verkehr gesperrt wird. Für motorisierte Fahrzeuge war es das dann auch endgültig, während für Fußgänger und Radfahrer nach dem Abriss-Wochenende eine provisorische Behelfsbrücke installiert wird. Das schwere Gerät kommt dann am Donnerstag, 17. November zum Einsatz.

Die notwendige Bauzeit wurde mehrfach überprüft und auf das erforderliche Mindestmaß optimiert.

Karina Fischer, Pressesprecherin Autobahn GmbH

Wann und wo wird die A7 in Hamburg gesperrt?

Das führt – wenig überraschend – zu erheblichen Einschränkungen beim Verkehr und der Streckenführung. Die Autobahn GmbH bietet für Betroffene etwaige Umleitungen an, über die sie bereits frühzeitig informieren. So sollen allzu große Probleme vermieden werden. Trotzdem sei „insbesondere am Freitag, 18. November, mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen auf den Umleitungen und Ausweichrouten zu rechnen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Autbahn A7 Sperrung in Hamburg: Großräumige Umleitung und weiträumige Ausweichstrecken

Eingerichtet ist zunächst die großräumige Umleitung über die A1, A21 und B05 für die überregionalen Verkehre aus Norden und Süden kommend. Zur weiträumigen Umfahrung der A7-Vollsperrung empfiehlt die Autobahn GmbH für Fahrziele im Hamburger Westen die A23 Pinneberg Nord über den Westring L103 als Ausweichstrecke zu nutzen. Zudem gebe es offizielle innerstädtische Umleitungen, die ab den Anschlussstellen HH-Heimfeld (32) und HH-Volkspark (27) erfolgen:

Reisenden aus Norden kommend mit dem Fahrziel Hamburger Innenstadt wird empfohlen, den gesperrten Bereich der A7 ebenso weiträumig zu umfahren.

A7-Vollsperrung: Umleitungen für Verkehr aus dem Norden kommend mit Fahrziel Innenstadt

Neben der Umleitung- und Ausweichstrecken hoffen die Bau-Verantwortlichen, dass vor allem ein geringeres Verkehrsaufkommen für einen reibungslosen Verkehrsablauf sorgen wird. „Es wird daher dringend empfohlen, das Angebot des ÖPNV und der P+R-Anlagen zu nutzen und die Möglichkeiten des Homeoffice für das verlängerte Vollsperrungswochenende zu prüfen“, teilt die Autoabahn GmbH mit.

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