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St. Pauli gegen Hansa Rostock: Polizei zieht positive Bilanz

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Von: Sebastian Peters

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Das Fußballspiel in der Zweiten Bundesliga „FC St. Pauli gegen Hansa Rostock“ forderte einen Einsatz von rund 1500 Polizisten. Hier die Ereignisse:

Live-Ticker aktualisieren

Update und Abschlussmeldung 18:51 Uhr: Nachdem die Hansa-Fans von der Detlev-Bremer-Straße zum S-Bahnhof Reeperbahn geleitet wurden, beruhigt sich die Lage rund um das Millerntor-Stadion. Insgesamt wurden 392 Personen im Verlauf des Polizeieinsatzes in Gewahrsam genommen. Die Hamburger Polizei hatte am Sonntag Unterstützung aus mehreren Bundesländern erhalten. Zusammen waren Kräften aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen sowie von der Bundespolizei im Einsatz. Mit 1500 Einsatzkräften wurde jede Situation schnell erkannt und eingedämmt.

Polizeieinsatz anlässlich des Fußballspieles
Die Polizei war mit 1500 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. © Sebastian Peters

„Wir ziehen eine durchweg positive Bilanz. Eines unserer Ziele war, unkontrollierte Aufeinandertreffen von gegnerischen Fans durch ein frühzeitiges Erkennen polizeilich relevanter Personen zu verhindern. Wo erforderlich haben wir schon in der Anreisephase erste Platzverweise und Aufenthaltsverbote ausgesprochen. Der Einsatz hat uns gefordert, aber unsere Konzeption ist voll aufgegangen“, sagt dazu Polizeipressesprecherin Sandra Levgrün.

Sonderfahrt für Hansa-Fans: Polizisten begleiteten Fans Richtung Heimat

Update 15:22 Uhr: Über 100 Hansa-Fans werden aktuell von den Polizeikräften zum S-Bahnhof Reeperbahn eskortiert. Sie werden damit zur Abreise gezwungen. In Stellingen werden zusätzlich die Personalien aller beteiligten Personen aufgenommen. Im Stadion verlief die Situation bis auf ein bisschen Pyrotechnik in der Halbzeit ruhig und das Spiel endete mit 4:0 für die Kiezkicker.

Polizei auf der Reeperbahn im Einsatz.
Die Polizei sichert den Bahnsteig mit mehreren Polizeieinheiten ab. © Sebastian Peters

Update 14:20 Uhr: Fast zeitgleich mit dem 2:0 für den FC St.Pauli wollten ungefähr 40 Hansa-Fans von der Reeperbahn zum Millerntor-Stadion durchbrechen. Die Polizei musste mit Wasserwerfern und diversen Bodenkräften den Aufzug stoppen. Aktuell wird die größere „Problem-Gruppe“ auf der Detlev-Bremer-Straße festgehalten. Nach ersten Informationen soll eine S-Bahn, die nun extra angefordert wird, die Problem-Fans abtransportieren. Im Bahnhof Stellingen soll der Zug wieder halten. Dort werden die Personalien der Fans festgestellt

Polizisten und Zivilisten stehen in einer Straße, in der Ferne ein Wasserwerfer
Die Polizei Hamburg ist mit 1500 Einsatzkräfte unterwegs, um Randale zwischen Fans von St. Pauli und Hansa Rostock zu unterbinden. © Sebastian Peters

Update 13:35 Uhr: Die Polizei Hamburg ist, so bestätigt es die Pressesprecherin der Polizei Frau Levgrün, mit 1500 Polizeikräften im Einsatz. Größere Zwischenfälle gab es allerdings bisher nicht.

St. Pauli gegen Hansa Rostock: Live-Ticker zu Randale in Hamburg

Dieser Liveticker wird fortlaufenden aktualisiert. Bekommen Sie was von Ausschreitungen, Krawallen oder Fangruppen mit? Schreiben Sie gerne unseren Blaulicht-Redakteur eine E-Mail an: sebastian.peters@ippen-digital.de.

Fußball-Derby: Polizei Hamburg mit 1500 Einsatzkräften vor Ort

Update 13:22 Uhr: Nachdem die Polizei die S-Bahn in Pinneberg gestoppte hatte, sind einige Personen über die Gleisanlage geflohen. Mit dem Einsatz mehrerer Hubschrauber konnten die Personen allerdings aufgespürt und verhaftet werden.

Hansa-Fans flüchten vor der Polizei und rennen auf Bahngleise – Bahnbetrieb eingestellt!

Update 12:23 Uhr: Am Bahnhof Thesdorf in Pinneberg (Schleswig-Holstein) hat die Polizei versucht, eine S-Bahn zu stoppen. In der Bahn sollten rund 50 Hansa-Fans sitzen. Als die Beamten allerdings die Bahn kontrollierten, flohen die Fans über die Gleisanlagen. Der Bahnbetrieb ist aktuell dort eingestellt. Zwei Hubschrauber der Polizei kreisen über den Bahnhof.

Polizei stoppt 80 Hansa-Fans am Hauptbahnhof!

Update 11:54 Uhr: 80 Hansa Fans sind am Hamburger Hauptbahnhof eingetroffen. Da es jedoch keine Straftaten oder ähnliches gab, dürfen die Fans sich bislang ungehindert in St. Georg aufhalten. Die Polizei begleitet die Fangruppierung nun. Es wurden Personalien aufgenommen.

Einsatz am Hamburger Hauptbahnhof. Hier werden Hansa-Fans gekesselt.
Die Polizisten haben ungefähr 80 Hansa-Fans am Hamburger Hauptbahnhof „gekesselt“. © Blaulicht-News.de

Hamburger Hauptbahnhof: Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Update 10:08 Uhr: Am Hamburger Hauptbahnhof stehen diverse Einsatzkräfte in Bereitstellung. Auch mehrere Wasserwerfer sind im näheren Umfeld aufgestellt. Eine genaue Anzahl der Einsatzkräfte wird von der Polizei aus taktischen Gründen nicht genannt.

Polizei Hamburg im gesamten Stadtgebiet im Einsatz – Landungsbrücken durch Polizisten geschützt

Bereits am frühen Morgen sind Polizisten gegen 08:30 Uhr damit beschäftigt, Örtlichkeiten in Hamburg zu sichern. An den Hamburger Landungsbrücken sind mehreren Fußstreifen unterwegs. Sie halten Ausschau nach Fangruppierungen. Bisher ist aber die gesamte Lage in der Stadt ruhig.

Polizisten an den Hamburger Landungsbrücken im Einsatz.
Die Polizei Hamburg versucht frühzeitig Fangruppen zu erkennen. © Blaulicht-News.de

FC St. Pauli News: Polizei spricht von brisanter Situation – 2G-Regel im Stadion sorgt für komplizierten Einsatz

Hamburg – Bereits im Vorfeld des heutigen Fußballspieles „FC St. Pauli gegen Hansa Rostock“ sind die Fans von Hansa mit einem widerlichen und menschenverachtenden Plakat der Hamburger Polizei aufgefallen. Bei einem Heimspiel der Rostocker gegen Sandhausen hielten die Hansa-Fans ein XXL-Banner hoch mit der Aufschrift „Einer weniger – ACAB“. Mit dieser Aktion verspotteten die Fans den Tod eines jungen Hamburger Polizisten. Sogar Andy Grote, Innensenator von Hamburg, hatte sich eingeschaltet und ein Wutbrief an Hansa Rostock geschrieben.

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Sandra Levgrün, die Pressesprecherin der Polizei Hamburg, spricht gegenüber 24hamburg.de von einem brisanten Einsatz. Durch die aktuelle 2G Regelung dürfen nur Geimpfte und Genesene in das Millerntor-Stadion. Die Hansa-Fans haben daraufhin ihre Tickets zurückgegeben. Die Polizei rechnet dennoch damit, dass die Hansa-Fans nach Hamburg reisen. Scheinbar haben die Behörden mit der Vermutung recht. Zuerst wurde die Davidtreppe mitten im Hamburger Hafen plötzlich in Hansa-Farben beschmiert. Wenige Tage später hängen plötzlich Schweineköpfe von Brücken. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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