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Neue Spezialeinheit für Hamburgs Polizei: Schlägereien, Einbrüche, Terror

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Von: Elias Bartl, Lisa Klein

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Sie sind schnell, mobil und top ausgerüstet für den Kampf gegen Straftäter. Wo die Streifenpolizei nicht weiterkommt, wird Hamburgs neue Spezialeinheit USE eingesetzt.

Hamburg – Seit Oktober 2020 wird die neue Allzweckwaffe der Hamburger Polizei im Einsatz erprobt. Die Unterstützungsstreife für besondere Einsatzlagen, kurz USE. Bei bis zu zehn Einsätzen am Tag rückt Hamburgs neue Spezialeinheit an, um die Polizisten im Streifendienst zu unterstützen. Egal ob Randalierer, Einbrecher, Geiselnahme oder sogar Amoklagen. Überall wo schnelle, gut ausgebildete Unterstützung vonnöten ist, kann nun die Unterstützungseinheit tätig werden.

Neue Spezialeinheit Polizei Hamburg:USE
Wofür steht USE?Unterstützungsstreife für besondere Einsatzlagen
Was ist die USE Polizei?Die USE setzt sich aus Einsatzkräften der BFE Hamburg zusammen.
Was macht die USE Hamburg?Die USE wird überall eingesetzt, wo es ein erhöhtes Gefährdungspotential vorhanden ist.

Neue Spezialeinheit der Hamburger Polizei: Schließen Lücke zwischen Streifenpolizisten und SEK

Nach dem Vorbild der Spezialeinheit WEGA der Polizei in Wien, entstand während des G20 Gipfels 2017 in der Hansestadt die Idee, eine solche Einheit auch in Hamburg ins Leben zu rufen, sagt Polizeisprecher Thilo Marxen gegenüber *24hamburg.de. Und das mit großem Erfolg: 6-8 Einsätze am Tag arbeiten die Einsatzkräfte der USE durchschnittlich ab. Angefordert werden sie von den Einsatzkräften der Streifenpolizei, sobald diese nicht weiter kommen.

Damit schließen sie optimal die Lücke zwischen dem Streifendienst, Bundespolizei und dem SEK. Die Einsatzkräfte der USE kommen also immer dann zum Einsatz, wo die Streifenpolizei Verstärkung braucht, ein SEK-Einsatz allerdings nicht nötig ist.

Spezialeinheit der Hamburger Polizei (USE): Schnell vor Ort und top ausgerüstet!

Dadurch, dass die Einsatzkräfte der USE nicht an eine Polizeiwache gebunden sind, sondern sich frei im Stadtgebiet bewegen können, ist die Unterstützungseinheit immer schnell vor Ort, wenn es zu Einsätzen kommt, bei denen sie gebraucht werden. Ausgestattet mit Ramme, Türöffnungswerkzeug, ballistische Schutzschilden und sogar mit Sturmgewehren kann ihnen so schnell kein Randalierer etwas anhaben.

Zwei Polizisten der Spezialeinheit BFE stehen vor einem Einsatzfahrzeug
Polizisten der USE stehen vor einem ihrer Einsatzfahrzeuge, nachdem ein Täter sich mit einem Messer in seiner Wohnung verschanzt hatte. (Archivbild) © Elias Bartl

Spezialeinheit in Hamburg: USE-Polizisten sind optimal für ihren Einsatz ausgebildet

Die Polizisten der Unterstützungseinheit sind besonders ausgewählte Beamte der bereits bestehenden Beweissicherungs- und Festnahme Einheit BFE der Polizei. Diese Einsatzkräfte der Spezialeinheit sind bereits Experten im Umgang mit Straftätern und konnten durch weitere Fortbildungen zusammen mit dem SEK perfekt auf ihren Einsatz vorbereitet werden. Auch von den Streifenpolizisten wird die Unterstützung der USE sehr positiv angenommen. So soll die Einheit auch nach der Erprobungsphase weiter in der Hansestadt eingesetzt werden.

Einsatz in Ottensen.
Die Spezialeinheit USE bei einem Einsatz in Hamburg-Ottensen © Sebastian Peters info@blaulicht-news.de 0157 30 88 47 67

Polizei-Spezialeinheit Hamburg: Polizeigewerkschaft DPolG begrüßt die Einführung der USE

Thomas Jungfer, Landesvorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft sagte gegenüber 24hamburg.de: „Die DPolG begrüßt die Einführung der Unterstützungsstreife für erschwerte Einsatzlagen (USE). Sie entlastet den täglichen Streifendienst an den Hamburger Polizeikommissariaten und stellt eine gute und sinnvolle Ergänzung dar.“ Als einzigen Kritikpunkt fordert der Gewerkschafter noch die Ergänzung der Ausrüstung der Spezialkräfte durch einen Taser „Der Taser schließt die Lücke zwischen Pfefferspray und Schusswaffe.“ * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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