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Spenden für die Ukraine in Hamburg: So können Sie jetzt helfen!

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Von: Kevin Goonewardena

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Russische Soldaten sind in die Ukraine einmarschiert. Hunderttausende sind auf der Flucht. Wie Hamburger nun helfen und spenden können, lesen Sie hier.

Hamburg – 400.000 Menschen befinden sich bereits auf der Flucht aus der Ukraine in die Nachbarländer. Wie Der Tagesspiegel berichtet, rechnen UN-Experten mit bis zu 4 Millionen Ukrainern, die ihrer Heimat aufgrund Putins Angriffskrieg den Rücken kehren werden. Der Spiegel schreibt von einer „Fluchtbewegung historischen Ausmaß.“ Auch Deutschland bereitet sich auf die geflüchteten Menschen aus der Ukraine vor. Wer den Menschen aus der Ukraine helfen möchte, kann dies auf vielfältige Weise tun. 24hamburg.de hat eine Übersicht klassischer und weniger klassischer Möglichkeiten für Spenden und Hilfe zusammen gestellt.

Name:Україна (Ukraine)
Fläche:603.700 km² (inklusive der Halbinsel Krim)
Bevölkerung:rund 43,5 Millionen (inklusive der durch Russland annektierten Teile)
Souveräner Staat seit:1991

Hamburg Ukraine Hilfe: So können Hamburger:innen ein freies Bett für Flüchtlinge aus der Ukraine anbieten

Die ersten Geflüchteten aus der Ukraine sind bereits in Hamburg eingetroffen, die Hansestadt und die anderen norddeutschen Bundesländer bereiten sich auf die Ankunft weiterer Menschen aus der Ukraine vor. Auch wenn die Zahl laut Sozialbehörde noch überschaubar ist und sich Menschen, die eine Unterkunft zur Verfügung stellen wollen, noch etwas gedulden müssen, so die Mopo. Dennoch ist jetzt schon eine Registrierung verfügbaren Wohnraums zur Hilfe möglich.

Ukraine-Konflikt - so können Sie helfen.
Die Unterstützung für die Ukraine ist groß. © Christoph Schmidt/dpa

Das Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen (BHFI) sammelt eben solche Angebote. Und auch Hamburger, die ankommende Ukrainer als Pate unterstützen möchten, können sich bei dem Bündnis melden. Und zwar unter folgender E-Mail-Adresse: ukrainehelfen@bhfi.de.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Registrierung eines Bettes auf der Plattform Elinor, einer Initiative unter anderem von Betterplace.org und Ecosia. Dort finden sich bereits zehntausende Angebote.

Sachspenden für die Ukraine: Hier können Hamburger Sachspenden abgeben:

Hamburger und Hamburgerinnen können Hilfsgüter in Form von Sachspenden den Ukrainerinnen und Ukrainern aber auch direkt zukommen lassen. An verschiedenen Stellen in Hamburg werden Sachspenden wie Kleidung, Kinderspielzeug, Decken und ähnliches entgegengenommen. Etwa von der Initiative „Hilfe für die Ukraine“, die bereits Ende der letzten Woche einen LKW mit Hilfsgütern Richtung Ukraine schicken konnte. Die Gruppe bestehend aus in Hamburg lebenden Deutschen und Ukrainern nimmt Spenden an ihrer Sammelstelle im Oberhafen, Stockmeyerstraße 43 entgegen. Und zwar montags bis freitags in der Zeit von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr und am Wochenende von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Was aktuell gebraucht wird, entnehmen Spendenwillige der Liste auf der Website: www.help-4-ukraine.com/

Ukraine Spenden: Freie Presseberichterstattung unterstützen

Ein Krieg wird immer auch auf mehreren Ebenen geführt, etwa auch im Cyberspace wie aktuell durch die Hackergruppe Anonymous. Dabei fällt es vielen Menschen schwer, Informationen richtig einzuordnen – die Echtheit der Informationen ist oft fraglich. Das gilt sowohl für die Menschen aus den Kriegsgebieten, als auch für Menschen aus dem Ausland. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, auf welche Informationen Verlass ist. Kreiszeitung.de hat hier alle News, Hintergründe und Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine zusammengestellt.

Als eine gute unabhängige Quelle für Informationen aus der Ukraine gilt die Zeitung „Kyiv Independent“ aus der ukrainischen Hauptstadt. Das Medium berichtet seit 1995 über das Geschehen in Kyiv, aktuell natürlich auch über den Krieg in der Ukraine. Zum Beispiel über Twitter (auch in Englisch)

Auf dem Kurznachrichtendienst folgen der Zeitung 1,3 Millionen Menschen. Die Medienmacher nehmen Spenden für freie Presseberichterstattung unter anderem auf ihren Kanälen auf den Plattformen Patreon: https://www.patreon.com/kyivindependent und Gofundme entgegen: https://www.gofundme.com/f/kyivindependent-launch

Ukraine Hilfe: Auch klassische Geldspende möglich

Unzählige Hilfsorganisationen sind bereits in der Ukraine oder in den Nachbarländern wie Polen, der Slowakei oder Rumänien. Lebensmittel, Hygieneartikel, medizinisches Material, Feldbetten, Zelte und andere dringend benötigte Hilfsgüter kosten Geld. Wer die Arbeit der Hilfsorganisation finanziell unterstützen möchte, kann das unter anderem durch eine Geldspende an folgende Hilfseinrichtungen tun:

Auch UNICEF, das Deutsche Rote Kreuz, SOS Kinderdörfer, die Caritas, die AWO und viele weitere Hilfsorganisationen sammeln Spenden, um den Menschen in der Ukraine Hilfe zukommen zulassen. Einfach auf die Webpräsenz der bevorzugten Organisation gehen oder eine der anderen Übersichten von Hilfsorganisationen im Netz aufsuchen.

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Woran man eine seriöse Organisation erkennt, listet Delta Radio auf seiner Website auf. Wie der Radiosender aus Hamburg schreibt, sind das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrates e.V. und die ITZ-(Initiative Transparente Zivilgesellschaft), sowie DZI-Siegel (Deutsche Zentrale für soziale Fragen) Merkmale einer seriösen Hilfsorganisation.

Demo Ukraine: Solidarität mit den Menschen in der Ukraine auf Demos zeigen

In Deutschlands Städten gingen in den vergangenen Tagen Hunderttausende Gegner von Putins Angriffskrieg auf die Ukraine auf die Straße. In Hamburg funktionierten die Aktivisten von Fridays for Future kurzerhand ihre Freitagskundgebung zur Friedensveranstaltung um. Rund 4500 Menschen protestierten gegen Putins-Krieg. Auch in vielen anderen Städten bundesweit kam es am Wochenende zu Protesten gegen die russische Invasion. In Berlin ging Deutschland gegen Putin auf die Straße. Die Polizei spricht von 100.000, die Veranstalter sogar von einer halben Millionen Menschen.

(TRANSPARENZHINWEIS: Der Ursprungsartikel ist am 28. Februar 2022, 01.03 und 07.03 um einige neue Informationen ergänzt worden.) *24hamburg.de, kreiszeitung.de, merkur.de und fr.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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