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Silvester-Krawalle in Hamburg: Polizei korrigiert Zahl der Verdächtigen

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Zunächst hat die Hamburger Polizei nach den Silvester-Krawallen von mehr als 20 Menschen gesprochen, die festgenommen wurden. Jetzt korrigierte sie die Zahl.

Hamburg – Die Hamburger Polizei hat die Zahl der im Zusammenhang mit den Silvester-Krawallen verdächtigen Menschen korrigiert. „Aktuell ermitteln wir gegen 14 Verdächtige aus drei Nationalitäten: gegen Deutsche, Polen und Iraner“, sagte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer am Dienstag dem Hamburger Abendblatt.

Behörde:Polizei Hamburg
Gründung:26. Mai 1814, Hamburg
Hauptsitz:Hamburg
Behördenleitung:Ralf Martin Meyer, Polizeipräsident

Zahl der Verdächtigen bei Silvester-Krawallen in Hamburg korrigiert – von mehr als 20 auf 14

Einkaufswagen mit brennenden Gegenständen auf einer Kreuzung.
Die Hamburger Polizei hat die Zahl der Verdächtigen nach den Silvester-Krawallen korrigiert. (Symbolbild) © Sebastian Willnow/dpa

Bislang war von mehr als 20 Verdächtigen die Rede, die in der Silvesternacht nach Angriffen auf Einsatz- und Rettungskräfte in Gewahrsam oder festgenommen wurden. „Bei der genaueren Recherche haben wir festgestellt, dass Fälle sich nicht als ‚silvestertypisch‘ erwiesen haben“, sagte Meyer.

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Zugleich warnte er davor, die Ursachen für die Ausschreitungen auf ein Migrationsproblem zu reduzieren. „Die kategorische Unterscheidung zwischen Migranten und Deutschen führt hier nicht auf die richtige Fährte“, sagte er dem Abendblatt. Er sprach von „Gruppen junger Männer – von Frauen habe ich nichts gesehen –, alkoholisiert, in Partylaune, sich gegenseitig anstachelnd, gefühlt im Schutz der Anonymität der Gruppe. Und es ist das Alter, in dem einige dieser jungen Männer kriminell werden.“ Dass dazu junge Männer zählten, die sich „nicht unbedingt in der Mitte unserer Gesellschaft fühlen, sondern eher am Rand“, wisse man schon länger. (DPA)

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