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Silvester 2022 in Hamburg: Ab wann und wo Sie Feuerwerk und Böller kaufen können

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Von: Kevin Goonewardena

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Nach zwei Jahren mit Corona-Einschränkungen kann Silvester 2022 in Hamburg wieder wie vor der Pandemie gefeiert werden. Wo Sie die Feuerwerkskörper für den Jahreswechsel kaufen können.

Hamburg – Offiziell beginnt der Feuerwerksverkauf in Hamburg am Donnerstag, 29. Dezember 2022. Drei oder eher zweieinhalb Tage – denn an Silvester schließen viele Geschäfte bereits mittags – lang können dann Raketen, Böller und andere Feuerwerks- und Knallkörper an den Verkaufsstellen erworben werden. Doch welche sind das? Eine Übersicht.

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755 km²
Bevölkerung:rund 1,9 Millionen
Erster BürgermeisterPeter Tschentscher (SPD, seit 2017)

Silvester Feuerwerk und Böller 2022 im Discounter und Supermarkt in Hamburg kaufen

Ab Donnerstag, 29. Dezember 2022, sind Feuerwerkskörper in allen gängigen Supermärkten, ebenso Filialen von Discountern erhältlich. Dazu zählen etwa Rewe, Edeka, Aldi, Netto, Penny, aber auch die größeren Verbrauchermärkte wie die E-Center von Edeka, Rewe XXL, Real und andere. Einen besonderen Service bietet der Discounter Lidl. Bei Lidl können Kunden das Silvesterfeuerwerk nämlich sogar vorbestellen. Allerdings sind die Feuerwerkskörper nicht in allen Filialen erhältlich. So berichtet die HNA, dass bei Edeka und Rewe die Filialen selbst entscheiden, ob sie Feuerwerk verkaufen oder nicht. Um Feuerwerkskörper zu erwerben, muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Über Einschränkungen bezüglich der Abgabemengen pro Kunde ist nichts bekannt.

Silvester Feuerwerk und Böller 2022 in Hamburg im Baumarkt kaufen

Auch die großen Baumarktketten haben ab dem 29. Dezember 2022 Feuerwerkskörper im Angebot. In Hamburg gehören dazu etwa Obi und Toom. Die Kette Bauhaus, mit Filialen in Wandsbek, Moorfleet, Harburg und Stellingen, hat hingegen wie Mitbewerber Hornbach bereits 2020 den Verkauf von Feuerwerkskörpern eingestellt, wie seinerzeit unter anderem RTL und n-tv berichteten. Die Unternehmen hatten unter anderem Umweltschutzgründe und die Rücksichtnahme auf Tiere als Grund für den Verkaufsstopp angeführt. Gründe, die auch der NABU regelmäßig für ein generelles Feuerwerksverbot anführt.

In Teilen von Hamburg droht zu Silvester ein Böllerverbot. (Symbolfoto)
In Hamburg darf wieder geböllert werden. In Teilen der Innenstadt ist jedoch das Feuerwerk zu Silvester untersagt. (Symbolfoto) © imago stock&people

Feuerwerkskörper 2022 in Hamburg beim Großhändler kaufen

Die PyroProdukt GmbH, mit Sitz in der HafenCity, der Feuerwerksverkauf Hamburg-Nord-Ost in Barsbüttel oder Feuerwerks-Einzelhandel.de im Bezirk Harburg gehören zu den Großhändlern in Hamburg, über die Feuerwerkskörper bezogen werden können. Feuerwerkfans, die sich nicht mit dem schon alleine aus Platzgründen eingeschränkten Angebot von Supermärkten und Co zufriedengeben möchten, eine große Auswahl, darunter spezielle Feuerwerkskörper und fachliche Expertise suchen, sind bei den Großhändlern gut aufgehoben. Doch auch für den Feuerwerkskauf beim Großhändler gelten die gleichen Regeln, auch hier öffnen die Türen also erst am Donnerstag, 29. Dezember. Außerdem ist mit langen Schlangen zu rechnen.

Feuerwerk und Böller 2022 im Internet bestellen

Wer nicht bis zum Verkaufsstart warten, sich in Ruhe umgucken und sichergehen möchte, dass die gewünschte Ware auch vorrätig ist, kann für den Kauf von Feuerwerkskörpern verschiedener Hersteller auch auf das Internet zurückgreifen. Zahlreiche Internetshops mit einschlägigen Namen wie Pyroweb, Pyrolager oder Pyrodimension bieten ihre Waren dort ganzjährig privaten und gewerblichen Kunden feil. Wer schnell bestellt, der wird auch noch rechtzeitig zu Silvester 2022 beliefert werden.

Silvester 2022 in Hamburg: Stadt richtet Verbotszonen für Feuerwerwerk zum Jahreswechsel ein

Egal wo das private Feuerwerk gekauft wurde, es darf keineswegs überall in der Stadt Hamburg gezündet werden. Verbotszonen wird es am Jungfernstieg, rund um die Binnenalster und dem Rathausmarkt geben. Maßgeblich dafür sind jedoch keine Umweltschutzgründe, sondern polizeiliche Erfahrungen: besonders in den genannten Bereichen kam es in der Vergangenheit immer wieder zu unkontrolliertem Gebrauch von Feuerwerkskörpern und damit Gefährdung von Menschen. Bereits seit 2019 versuchen die Behörden mit der Einrichtung von Verbotszonen dieser Entwicklung entgegenzutreten.

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