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„Sibirische Kälte“: Winterwalze rollt auf Hamburg zu

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Von: Ulrike Hagen

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Wir müssen uns warm anziehen, denn knackige Winterkälte nähert sich mit Riesenschritten. Das sibirische Kältehoch „Erik“ bringt eisigen Frost und Schnee.

Hamburg – Nach einem extrem milden November meldeten sich Experten mit alarmierender Prognose für einen Frühling im Dezember. Das ist nun – im wahrsten Sinne des Wortes – Schnee von gestern. Denn in den nächsten Tagen wird auch über Hamburg die Winterwalze mit voller Wucht hereinbrechen. Eine Kältepeitsche erwischt Deutschland – es werden bis zu Minus 15 Grad erwartet. Die klirrende Kälte könnte sogar eine weiße Überraschung zum 2. Advent und am Nikolaustag für uns bereithalten, verspricht Wetterexperte Dominik Jung.

Leichter Schneefall beim Hamburger Weihnachtsmarkt
Warm anziehen für den Weihnachtsmarkt: Das sibirische Kältehoch „Erik“ bringt eisigen Frost und Schnee nach Hamburg. © Christian Charisius/dpa

„Sibirische Kälte“: Winterwalze rollt auf Hamburg zu

Schon ab Donnerstag wird es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) tagsüber bitterkalt, nachts gibt es bei knackigen Minusgraden gefährliche Rutschpartien im Norden. In Hamburg und Schleswig-Holstein besteht wie schon in der vergangenen Woche dann gefährliche Glätte auch am Morgen und die Gefahr von Eisregen auf Hamburgs Straßen. „Die sibirische Kälte schleicht um Deutschland herum“, erklärt Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met. Der klirrend-kalte Wintereinbruch steht also vor der Tür.

Schneedecke und Minusgrade in Hamburg: Experte mit eisiger Prognose

„Die Wetterlage kippt langsam aber sicher immer mehr in Richtung Winterwetter“, so Jung. Und pünktlich zum 2. Advent wird es dann richtig eisig: „Wir sehen, da wird es langsam kälter“, so wetternet Diplom-Meteorologe Jung, auch Schnee ist möglich.

Winter bringt Kälte-Wetter nach Deutschland: Wann gibt es Schnee?

Verantwortlich für die sibirische Kälte, die mit der Winterwalze auf Hamburg zurollt, ist das sibirische Kältehoch „Erik“. Es bringt eisige Luft nach Deutschland, die dann auf feuchte Luftmassen aus dem Nordwesten trifft. Jung: „Beides zusammen kann Schnee und Glätte bringen“. Besonders Freitag und Sonntag wird der Himmel bedeckt sein und könnte passend zum 2. Advent und auch zum Nikolaustag – eine weiße Schneeflockenpracht bescheren. Bis zum Montag (5. Dezember) rechnen die führenden Wettermodelle sogar mit einer regelrechten Schneedecke.

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Wettermodelle sind sich einig: Es wird bitterkalt

Autofahrer sollten in den nächsten Tagen etwas früher aus den Federn kommen. Denn, wer ohne die Scheibe von Eis und Schnee zu befreien trotzdem fährt, riskiert ein hohes Bußgeld. Die verschiedenen Wettermodelle zeigen zwar derzeit noch unterschiedliche Temperaturen an, in einem jedoch sind sich alle Wettervorhersagen einig. Es wird bitterkalt. Sowohl das europäische, als auch das amerikanische Wettermodell rechnen stellenweise mit eisigen Temperaturen bis hin zu -9 Grad Celsius in 1500 Metern Höhe, so Dominik Jung. Der Experte empfiehlt darum dringend, auf Winterreifen umzurüsten, denn es droht stellenweise gefährliche Glätte.

Wo, wann ganz genau und in welchen Mengen der Schnee in den nächsten Tagen fallen wird, lässt sich derzeit zwar noch nicht konkret sagen. Doch eines steht fest: „Man sollte sich in den nächsten Tagen auf weiße Überraschungen gefasst machen“, so Jung. Uns erwartet also perfektes Winterwetter für das Schlitzschuhvergnügen auf der Eislaufbahn Eisarena Planten un Blomen oder einen besinnlichen Bummel auf Hamburgs wunderschönen Weihnachtsmärkten.

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