Vier Verletzte

Unfall im Suff: Unschuldiger Pizzabote (23) verliert Bein und stirbt

Zwei verunfallte Autos stehen auf der STraße
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Auf der Seite kam der Mercedes nach dem Crash zum Stehen. Zuvor rammte er noch den Skoda.
  • Elias Bartl
    VonElias Bartl
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Bei dem tragischen Unfall am Montagabend wurden vier Personen verletzt. Ein 23-Jähriger verliert sein Bein und verstirbt kurze Zeit später an den Verletzungen.

Hamburg – Schlimmer Unfall gegen 20:15 Uhr am Montagabend, 9. August 2021 auf der Lohbrügger Landstraße. Ein 23-jähriger Pizzabote ist gerade im Begriff, in seinen Wagen zu steigen, als ein schwarzer Mercedes heranrast.

Der Mercedes-Fahrer kracht in den Seat des Pizzaboten und erfasst den jungen Mann. Durch die Wucht des Aufpralls rast der Mercedes weiter in den Gegenverkehr, wo er frontal mit einem Skoda zusammenstößt, bevor er auf der Seite zun Stehen kommt. Insgesamt sechs Autos werden beschädigt.

Vier Verletzte mussten vor Ort von den Rettern der Hamburger Feuerwehr versorgt werden, darunter auch der 29-jährige Unfallfahrer.

Pizzabote verliert ein Bein: 23-Jähriger stirbt im Krankenhaus

Der 23-jährige Pizzabote muss an der Unfallstelle von einem Notarzt behandelt werden. Durch den Crash verliert der junge Mann ein Bein und verstirbt trotz aller Bemühungen der Retter kurze Zeit später in einer Klinik.

Stadtteil:Lohbrügge
Bezirk:Bergedorf
Fläche:13 km²

Für die Insassen des Skoda und den Unfallfahrer geht es glimpflicher aus. Alle drei werden nur leicht verletzt, auch sie kommen in eine Klinik.

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Todesfahrer unter Drogen? Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung!

Wie ein Sprecher der Hamburger Polizei am Morgen auf Anfrage von 24hamburg.de mitteilt, besteht der dringende Verdacht, dass der 29-jährige Unfallfahrer zum Zeitpunkt des Crashs sowohl unter dem Einfluss von Drogen, als auch von Alkohol am Steuer saß.

Das Trümmerfeld zieht sich nach dem Unfall über die gesamte Straße

Nach der Behandlung im Krankenhaus konnte der Todesfahrer die Klinik auf freiem Fuß verlassen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren der Polizei unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Retter und Augenzeugen müssen betreut werden – Polizei nimmt Ermittlungen auf

An der Unfallstelle mussten sowohl Retter, als auch Passanten, die diesen Horrorunfall mit angesehen haben, von Helfern des Kriseninterventionsteams des DRK betreut werden. So schreckliche Bilder werden sie nur schwer vergessen können.

Bis in die Nacht war die Lohbrügger Landstraße für die Unfallaufnahme gesperrt. Experten des LKA mit einem 3D-Scanner und ein externer Unfallgutachter wurden hinzugezogen.

Die weiteren Ermittlungen hat der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hamburg nun aufgenommen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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