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Streit mit Prostituierten auf dem Kiez? Polizei stoppt zertrümmertes Auto

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Von: Elias Bartl

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Die Kriminalpolizei hat vor Ort Spuren gesichert.
Die Kriminalpolizei hat vor Ort Spuren gesichert. © HamburgNews

Eine Polizeistreife stoppte am Sonntagabend eine Limousine mit diversen Beschädigungen. Die Männer im Auto berichten, dass auf der Reeperbahn auf sie geschossen wurde.

Hamburg – Gegen kurz vor Mitternacht am späten Sonntagabend, stoppt eine Streife der Bundespolizei eine dunkle Limousine auf der Nordkanalstraße im Hamburger Stadtteil Hammerbrook. Die Heckscheibe des Autos ist zersprungen, einer der Reifen ist platt und Einschusslöcher sind in der Karosserie zu erkennen.

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Polizeieinsatz in Hamburg – Schießerei auf der Reeperbahn?

Die Polizisten fordern Unterstützung an, die Nordkanalstraße wird gesperrt. Bei der Befragung der Insassen erklären die Männer, dass auf sie geschossen wurde. Bei der Frage, wo sich denn der Tatort befindet, ergeben sich bereits erste Widersprüche. Einer der Männer behauptet, dass auf der Reeperbahn auf sie geschossen wurde, ein andere ist sich wiederum nicht sicher, ob überhaupt geschossen wurde. Die Männer trafen sich mutmaßlich mit Prostituierten auf St. Pauli, nachdem es mit den Frauen zu Streit um die Zahlung gekommen war, wurde das Auto demoliert.

Auto wird sichergestellt – Polizei ermittelt

Noch in der Nacht übernimmt die Kriminalpolizei die Ermittlungen, sichert vor Ort spuren und befragt die Männer aus dem Auto. Die Limousine wird sichergestellt. Ein Sprecher der Hamburger Polizei erklärt am Morgen, dass Zweifel daran beständen, ob wirklich geschossen wurde. Die Ermittlungen laufen.

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