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Rettungswagen und Feuerwehr bleiben bei Einsatz im Matsch stecken

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Von: Sebastian Peters

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Feuerwehreinsatz an der Sthamerstraße.
Die Rettungsfahrzeuge bleiben im matschigen Boden stecken. © Blaulicht-News.de

Feuerwehreinsatz auf dem Sportplatz beim TSV DUWO 08 e.V.: Ein Rettungswagen bleibt im Matsch stecken. Doch auch das Bergungsfahrzeug rutscht ab. 

Hamburg – Einsatz am Donnerstagnachmittag, 21. Oktober 2021, für einen Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg. Auf einem Sportplatz in Hamburg-Ohlstedt ist ein 10-Jähriger unglücklich gefallen und hat sich den Arm gebrochen. Der Fahrer des RTW versucht möglichst dicht an die Unglücksstelle zu fahren, um dem kleinen Fußballer schnell zu helfen – und bleibt stecken.

Hamburg-Ohlstedt: Rettungswagen bleibt am Sportplatz „Sthamerstraße“ stecken – Sturm Ignatz schuld?

Das funktioniert auch alles, doch als es in Richtung Krankenhaus gehen soll, bleibt der Rettungswagen im aufgeweichten Boden stecken. Vermutlich hatte der Sturm Ignatz zuvor den Boden durchnässt. Ein zweiter Rettungswagen übernimmt die Fahrt ins Krankenhaus.

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Parallel wird auch der Rüstwagen der Feuer- und Rettungswache Billstedt alarmiert um den Rettungswagen aus seiner misslichen Lage zu ziehen. Die ersten Meter gehen wie nach Lehrbuch, doch beim Umsetzen des Rüstwagens, rutscht auch dieser auf dem nassen Boden zur Seite und bleibt im Matsch stecken. Es wären nur noch wenige Meter um eine Kurve bis zum Ziel gewesen.

Am Sportplatz des TSV DUWO 08 e.V. sind jetzt tiefe Spuren im Rasen.
Die Fahrzeuge haben tiefe Spuren im Rasen hinterlassen. © Blaulicht-News.de

Retter bleiben stecken: Freiwillige Feuerwehr Eppendorf rückt an und zieht beide Fahrzeuge aus dem Matsch

Da es nun mit eigenen Mitteln nicht weitergeht, wird der technische Zug der Freiwilligen Feuerwehr Eppendorf alarmiert. Ein Zaun und die Vegetation muss entfernt werden, doch dann kann es losgehen. Mit menschlichen Kräften und einer Seilwinde können beide Fahrzeuge schlussendlich befreit werden.

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Dass es bei diesem Sportunfall zu so einer Bergungsaktion kommen sollten, haben die Rettungsdienstler nicht erwartet. Als Dankeschön organisierten sie Kaffee von ihrer Wache für die eingesetzten Einsatzkräfte. Bei der vorherrschenden Witterung genau das Richtige um sich zu wärmen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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