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Rekord-Inzidenz in Hamburg – 2G wird extrem ausgeweitet

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Von: Kevin Goonewardena

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Am Dienstag erreichte der Inzidenzwert in Hamburg einen neuen Negativrekord. Der Senat reagierte umgehend: 2G wird massiv ausgeweitet – und nun verpflichtend.

Hamburg – Seit beinahe zwei Jahren wütet die Corona-Pandemie weltweit, trotz aller bisher ergriffenen Maßnahmen ist die Lage nicht nur in der Freien und Hansestadt Hamburg so ernst wie noch nie. Das zeigt sich unter anderem in dem am Dienstag, 16. November 2021, aufgestellten Negativ-Rekord: Mit 180,9 ist der Inzidenzwert an der Elbe so hoch, wie seit Beginn der Pandemie noch nie.

Am Montag, 15. November 2021, hatte der Wert noch bei 177,9 gelegen. Erstmals hatte der Wert Anfang November die 100er-Marke überschritten. Eine dramatische Marke, die zuletzt im Mai erreicht wurde. Seitdem ging es steil bergauf. Der neue Rekordwert ist das Ergebnis von 349 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hamburg am Montag.

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohner:Rund 1,8 Millionen (Stand Dezember 2020)
Regierungschef:Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister

2G in Hamburg nun verpflichtend – und massiv ausgeweitet!

Wie Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher am Dienstagmittag, 15. November 2021, auf der Landespressekonferenz verkündet hat, wird die Hansestadt das 2G-Modell ab sofort massiv ausweiten. Das bedeutet auch: Die Anwendung der 3G-Regelung, die neben Genesenen und Geimpften auch Getestete einschloss, wird unmöglich gemacht. Denn: Konnten Gewerbetreibende bisher selbst entscheiden, ob sie von dem 2G- oder 3G-Modell Gebrauch machen, gibt der Senat 2G nun für viele Bereiche verpflichtend vor.

Dazu gehören: Sogenannte körpernahe Dienstleistungen (Ausnahme: Friseure, Fußpflege, medizinische Behandlungen), die Gastronomie und die Weihnachtsmärkte, sowie Clubs, Bars, Diskos, Fitnessstudios und Schwimmbäder und andere Orte, an denen Sport in geschlossenen Räumlichkeiten betrieben wird. Zudem gilt 2G jetzt auch für Chöre und Orchester.

Hamburgs Bürgermeister Tschentscher
Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister Hamburgs. © Markus Scholz/dpa

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Coronavirus: Das sind die 2G-Ausnahmen und was Mitarbeitende erwartet

Abgesehen von den Menschen, die belegen können, dass sie sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, sind von der 2G-Regelung nur Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren ausgenommen. Jene müssen ein diesbezügliches Attest an den Einlässen zu Räumlichkeiten vorzeigen.

Ungeimpfte Mitarbeitende hingegen müssen sich täglich verpflichtend testen lassen. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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