Kiez-Club evakuiert

Explosion in Hamburg: Schreie und Flammen auf der Reeperbahn

  • Fabian Raddatz
    vonFabian Raddatz
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Alarm auf der Reeperbahn: Im „Peggy Sue“ kam es am späten Sonntagabend, 13. Dezember 2020, zur Explosion. Flammen schossen aus dem Kult-Kiez-Club. 

  • Anwohner der Bar „Peggy Sue“ riefen am Sonntagabend die Hamburger Feuerwehr.
  • Die Einsatzkräfte retten die Hausbewohner aus dem brennenden Haus, eine Person wurde verletzt.
  • Offenbar kam es im Keller des Gebäudes zum Brand und mehreren Explosionen.

Hamburg ‒ Mit einem Großaufgebot an Polizei und Feuerwehr rückten die Hamburger Einsatzkräfte am Sonntag, 14. Dezember 2020, gegen 21.18 Uhr, auf der Reeperbahn an. Im Hamburger Kiez-Kult-Club „Peggy Sue“ soll es zur Explosion gekommen sein. Laut Zeugen soll es mehrfach geknallt haben. Blaulicht-News.de berichtet von Schreien und Explosionen auf dem Kiez. Verängstigte Hausbewohner riefen die Feuerwehr. Diese rückte mit einem Großaufgebot an. Die Einsatzlage für die Retter: unklar. Aus dem Gebäude an der Gerhardstraße 14 schossen Flammen und dichte Rauchschwaden, so die Feuerwehr Hamburg.

Polizei Hamburg Landesbehörde
Gründung26. Mai 1814
Bedienstete10.358 (1. Februar 2018)
Leitung Ralf Martin Meyer, Polizeipräsident
AufsichtsbehördeInneres und Sport der Freien Hansestadt Hamburg

Die Retter handelten schnell: Sie retten die Hausbewohner aus den Flammen. Sie wurden aufgrund der kalten Temperaturen in einem Großraum-Rettungswagen betreut. Eine Person wurde leicht verletzt, Einsatzkräfte zogen sie mittels Fluchthaube aus den Rauchschwaden. Sie musste vor Ort im Krankenwagen behandelt werden.

Explosion und Feuer auf dem Kiez! Im „Peggy Sue“ auf der Reeperbahn brannte es am Sonntagabend. (24 hamburg.de-Montage)

Um 22.05 Uhr hieß es: Feuer aus! Laut Feuerwehr begann der Brand im Keller, dort kam es dann auch zu den Explosionen. Was das Feuer genau auslöste, war vorerst nicht bekannt – ebenso warum es knallte. Laut Blaulicht-News.de trugen die Einsatzkräfte eine halb ausgebrannte Mülltonne sowie Gaskartuschen aus dem Gebäude. Die Polizei ermittelt.

Explosionen in Hamburg: Mega-Feuer und Serien-Brandstifter

Explosionen, Flammen – das löste bereits Ende September einen Großeinsatz der Feuerwehr Hamburg aus: Mega-Feuer in einem Bootshaus in Hamburg-Winterhude! Die Explosion riss Anwohner aus dem Schlaf. Noch heftiger knallte es in Hamburg-Barmbek. Dort schleuderte eine Explosion in einer Wohnung Glas und Mauerteile auf den Fußweg. Das gesamte Haus drohte einzustürzen.

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Glück im Unglück hatten die Einsatzkräfte in Hamburg-Wandsbek und in Harburg. In beiden Stadtteilen beschädigten Bauarbeiter Gasleitungen, doch dank schneller Handlung der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden. Dafür trieben Falschparker den Rettern die Zornesröte ins Gesicht. Alles in allem: Viel zu tun für die Einsatzkräfte in der Stadt Hamburg. Damit die Weihnachtszeit für die Retter hoffentlich etwas ruhiger wird, hat die Feuerwehr Hamburg auf Twitter einen Ratgeber mit zwölf Tipps für die sichere Advents- und Weihnachtszeit bereitgestellt:

Und dann war da noch der Serien-Brandstifter, der der Polizei Hamburg Anfang November ins Netz ging. Sage und Schreibe 45 Brände in Hamburg sollen auf das Konto des 40-Jährigen gehen! * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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