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Rätselhafter Todesfall: Frau nach Streit tot – aber: keine Waffe, keine Spuren

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Von: Jan Knötzsch

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In Hamburg-Mümmelmannsberg ist eine 28 Jahre alte Frau gestorben. Sie wurde von einem Bekannten tot entdeckt. Polizei findet weder eine Tatwaffe noch Spuren.

Hamburg – Es klingt wie in einem gut gemachten Krimi, der die Zuschauer bis zuletzt an den Bildschirm fesselt – weil alles unklar ist. Doch es ist leider die traurige, zugleich aber auch rätselhafte Realität: In einem Mehrfamilienhaus in der Straße Große Holl in Hamburg-Mümmelmannsberg ist in der Nacht von Freitag, 25. Februar 2022, auf Samstag, 26. Februar 2022, gegen 23:55 Uhr eine 28 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Sie wurde von einem Bekannten tot aufgefunden.

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Polizei findet Mann in der Wohnung der Toten – er gibt einen Streit zu, will die 28-Jährige aber nicht getötet haben

Wie die Polizei Hamburg mitteilt, habe der Bekannte – nachdem er die Leiche der jungen Frau entdeckt habe – sofort die Beamten alarmiert. Diese fanden in der Wohnung der Frau einen Mann vor, der sich offenbar mit der Getöteten gestritten hatte. Dass es zwischen ihm und der 28-Jährigen einen Streit gegeben habe, gibt der Mann zu – so die Polizei. Dass er die Frau getötet habe, bestreitet er allerdings.

Blaulicht
Einsatz für die Polizei im Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg: Dort ist eine 28 Jahre alte Frau tot in einem Mehrfamilienhaus aufgefunden worden. (Symbolbild) © Lino Mirgeler/dpa

Die Polizei nahm den Mann mit aus Revier, wo er weiter befragt wurde. Wie die 28-Jährige gestorben ist, ist laut der Polizei bis dato noch völlig unklar. Um dies herauszufinden, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und steht dabei erst einmal vor einem Rätsel. Denn wie die Hamburger Morgenpost berichtet, soll die Polizei in der Wohnung weder eine Waffe noch Spuren gefunden haben. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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