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Prozess um Tod von 16-Jähriger nach Ecstasy-Konsum – Urteil erwartet

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Der 22 Jahre alter Angeklagter sitzt im Amtsgericht Harburg im Saal neben seinem Anwalt.
Der 22 Jahre alter Angeklagter sitzt im Amtsgericht Harburg im Saal neben seinem Anwalt. © Daniel Bockwoldt/DPA

Nach dem Tod einer 16-Jährigen, durch Ecstasy Tabletten, wird im Prozess am Mittwoch ein Urteil erwartet. Angeklagt sind zwei Männer aus Hamburg.

Hamburg – Im Prozess um den Drogentod einer 16-Jährigen in Hamburg wird am Mittwoch, 16. November, das Urteil gegen einen der beiden Angeklagten erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 22-Jährigen vor, im September 2020 der Jugendlichen auf einer Party im Stadtteil Winterhude zwei Ecstasy-Tabletten gegeben zu haben. Das 16-jährige Mädchen starb kurz danach an einer von den Drogen ausgelösten Hyperthermie (Überwärmung).

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16-jährige nach Ecstasy-Konsum gestorben: Zwei Männer vor Gericht

Der 22-Jährige soll die Tabletten bei einem 21-jährigen Mitangeklagten gekauft haben, gegen den das Verfahren inzwischen abgetrennt wurde. Der 22-Jährige muss sich wegen Abgabe von Betäubungsmitteln vor einer Jugendkammer am Amtsgericht Harburg verantworten. In einer Erklärung hatte er das zum Prozessauftakt auch eingeräumt.

Ist der Angeklagte für den Tod des Mädchens verantwortlich?

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Ob er für den Tod des Mädchens verantwortlich ist, sei nicht Gegenstand der Anklage, sagte ein Gerichtssprecher. Gerichtsmediziner hätten jedoch festgestellt, dass das Mädchen auch gestorben wäre, wenn jemand sofort Hilfe geholt hätte. Ecstasy wirke bei jedem Menschen unterschiedlich und das Mädchen habe besonders stark auf die Drogen reagiert. (DPA)

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