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Proteste in Lützerath: 500 Hamburger Fridays-for-Future-Anhänger fahren hin

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Von: Christian Einfeldt

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Auf dem Weg nach Lützerath: Rund 500 Hamburgerinnen und Hamburger aus Kreisen der Fridays-for-Future-Bewegung schließen sich den Protesten des Wochenendes an.

Hamburg – Die Proteste in Lützerath bekommen Verstärkung aus Hamburg. Nach Berichten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sollen rund 500 Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Umfeld der Fridays-for-Future-Bewegung (FFF) am Wochenende gemeinsam mit Greta Thunberg gegen die Räumung und den Braunkohleabbau protestieren. Zuvor gehen sie am Freitagnachmittag auch in Hamburg auf die Straße.

Bewegung:Fridays for Future
Gründung:20. August 2018
Gründerin:Greta Thunberg
Zwecke:Klimagerechtigkeit

„Mehr als ein Symbol der Klimabewegung“: Hamburger unterstützen Proteste in Lützerath

„Lützerath ist so viel mehr als ein Symbol der Klimabewegung. Lützerath ist die Kohle, die abgebaggert werden soll und der Beweis des Versagens der Landesregierung“, sagte Annika Kruse, Hamburgs Sprecherin der Fridays-for-Future-Bewegung, zufolge einer Mitteilung, zitiert von der Deutschen Presse-Agentur. Bereits am vergangenen Sonntag, dem 8. Januar 2023, haben Klima-Aktivistinnen und Aktivisten aus Hamburg die dortigen Demonstrationen begleitet.

Proteste in Lützerath.
Proteste in Lützerath: Etwa 500 Hamburgerinnen und Hamburger aus Kreisen der Fridays-for-Future-Bewegung fahren am Wochenende nach Nordrhein-Westfalen. (Symbolbild) © David Young/dpa

Auf dem Weg nach Lützerath wurden sie jedoch zuvor von der Hamburger Polizei aufgehalten – ein Einsatz, der hinterher aus FFF-Kreisen als „reine Schikane“ bezeichnet worden war. Grund der Lützerath-Proteste: Unter dem Deckmantel eines „vorgezogenen Ausstiegs“ werde durch den Deal mit RWE insgesamt mehr Kohle gefördert. „Wenn Lützerath ein Symbol ist, dann dafür, wie sehr der Regierung die 1,5 Grad-Grenze egal ist.“

Klimademo in Hamburg: Mehrere Hundert Menschen für den Erhalt von Lützerath auf der Straße

In Lützerath hatte die Polizei am Mittwoch damit begonnen, die besetzte Ortschaft zu räumen. Die Räumung soll die Grundlage dafür schaffen, dass der Energiekonzern RWE die unter dem Ort liegende Braunkohle für die Stromerzeugung abbauen kann. Am Freitagnachmittag wollen in Hamburg mehrere Hundert Menschen für den Erhalt von Lützerath und einen raschen Ausstieg aus der Braunkohleförderung auf die Straße gehen. Die Demo sollte 15.30 Uhr in der Mönckebergstraße auf dem Schriftzug „Wir alle für 1,5°C“ starten. (mit dpa-Material)

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