Grausamer Mordfall

Prostituierte zerstückelt: Polizei wirft Fleischbrocken in Goldbekkanal

  • Fabian Raddatz
    vonFabian Raddatz
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Maria A. wurde getötet und zerstückelt. Der schreckliche Mordfall ist bis heute nicht aufgeklärt. Jetzt greift die Hamburger Polizei zu ungewöhnlichen Methoden.

Hamburg – Der Fall „Rosa“ machte bundesweit Schlagzeilen. Maria A., die in Hamburg unter dem Namen „Rosa“ als Prostituierte arbeitete, war im Sommer 2017 offenbar ermordet und zerstückelt worden. Kurz nachdem Maria A. verschwunden war, tauchten ihre Leichenteile in der Elbe und im Goldbekkanal auf!

Landespolizei: Polizei Hamburg
Bedienstete: 10.358 (1. Februar 2018)
Behördenleitung:Ralf Martin Meyer, Polizeipräsident
Aufsichtsbehörde:Behörde für Inneres und Sport

Der Fall ist bis heute nicht geklärt, doch nun unternehmen Ermittler der Hamburger Mordkommission einen weiteren Versuch, Licht in diesen grausigen Fall zu bringen. Und dafür greifen sie auf eine ungewöhnliche Methode zurück.

Maria A. zerstückelt: War der Mörder Schlachter oder Arzt?

Mittwochvormittag, 5. April 2020: Im Goldbekkanal gehen Taucher der Polizei Hamburg ins eisige Wasser. In ihren Händen halten sie große Fleischstücke, versenken sie im Wasser. Anhand der Strömung wollen die Ermittler rekonstruieren, von wo aus der Täter die Überreste von Maria A. ins Wasser warf!

Leichenteile der Hamburger Prostituierten „Rosa“ wurden im Goldbekkanal und in der Elbe gefunden. (24hamburg.de-Montage)

Vom Ufer, von einer Brücke oder benutze der Täter ein Boot? Dafür waren an diesem Tag auch zwei Alsterdampfer im Einsatz. Die Ermittler vermuten, dass „Rosa“ von einem Freier getötet wurde, der ihre Leiche danach zerstückelte. Weil so eine Tat gewisse Kenntnisse voraussetzt, vermutet die Polizei, dass es ein Arzt oder Schlachter getan haben könnte!

Der Fall „Rosa“ lässt die Beamten nicht los. So wurde etwa ein T-Shirt gefunden, dass DNA-Spuren aufwies.

Polizeitaucher im Goldbekkanal: Immer wieder Horror-Funde in Hamburg

Immer wieder werden in Hamburgs Kanälen und Flüssen Horror-Entdeckungen gemacht. So fand ein Arbeiter eine verweste Leiche in der Hamburger City. Und am Baumwall wurde eine Wasserleiche in der Elbe entdeckt. Im Fall des wahrscheinlich getöteten Hamburgers Krzysztof K. durchsuchten Polizei-Taucher mehrere Gewässer in der Stadt Hamburg. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa & Andreas Arnold/dpa

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