Herbst statt Sommer

Wetterchaos im August: Hamburg droht Kälte, Sturm und Starkregen!

Im August drohen Hamburg Unwetter, Starkregen und kühlen Temperaturen. Es wird richtig ungemütlich in der Hansestadt – von Freibad kann da keine Rede sein.

Hamburg – Der August gehört meteorologisch eigentlich noch zum Sommer, doch dieses Jahr soll das Wetter eher herbstlich ausfallen. Von einem Hoch und dem ersehnten Freibad-Wetter keine Spur. In Deutschland muss in den nächsten Wochen mit starkem Regen, Sturm und kühlen Temperaturen gerechnet werden, wie der Deutsche Wetterdienst warnt.

Heißester Sommer seit 18812003 (19,7 Grad im Durchschnitt)
Kältester Sommer seit 18811913 (14,7 Grad im Durchschnitt)
Sommer 202018,2 Grad im Durchschnitt
Sommer 201919,2 Grad im Durchschnitt

Niedrige Temperaturen im August: Meteorologen prognostizieren Temperaturtief

In den letzten Wochen gab es vielerorts in Deutschland bereits heftige Regengüsse und Überschwemmungen, doch das Wetter wird den Deutschen scheinbar nicht wohlgesinnter. Laut Experten des amerikanischen Wetterdienstes NOAA soll der August unterdurchschnittlich kühl werden. Auch deutsche Wissenschaftler des DWD bestätigen diese Voraussagen laut HNA.

Während in anderen Teilen Europas aktuell eine akute Hitzewelle herrscht, erklärt wetter.com-Meteorologe Alban Burster, dass der Sommer in Deutschland etwa 1 bis 2 Grad zu kalt werde. Von heißen Badetage werde also nichts zu spüren sein. Stattdessen werde sich der Sommer eher wie ein Herbst anfühlen. Wetter.com-Meteorologin Anna Gröbel prognostiziert ebenfalls unterdurchschnittliche Temperaturen und viel Regen, der eventuell wieder zu Überschwemmungen führen könnte.

Von wegen Sommer! Mit Pech fällt der gesamte August in Hamburg ins Wasser. Starkregen und Unwetter vermiesen das Sommerfeeling.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung kündigt sogar an, dass die Temperaturen in der ersten Augustwoche vor allem nachts rapide sinken werden. In einigen Bereichen Deutschlands sollen sie sogar unter zehn Grad sinken.

Das Wetter in Deutschland: Kälte im Norden, schwüle Unwetter im Süden

Üblicherweise sind Juli und August in Deutschland die heißeste Zeit des Jahres und die Hauptzeit der Freibadsaison. In diesem Jahr müssen sich die Deutschen aber auf weitere Wetterkapriolen einstellen – wie erst kürzlich in Mayschoß an der Ahr, wo die Bewohner wegen Überschwemmungen tagelang von der Außenwelt abgeschnitten waren. Norddeutschland wird mit tiefem Luftdruck zu kämpfen haben. Dieser sorgt laut dem Deutschen Wetterdienst für wechselhaftes Wetter, kalte Winde und niedrige Temperaturen.

Nach Süddeutschland hingegen strömen immer wieder warme Luftmassen, die sich wie feuchtes und schwüles Wetter anfühlen. Diese Wetterschübe erhöhen die Gefahr für weitere Unwetter, die zuletzt unter anderem in Bayern erhebliche Schäden hinterließen.

Wetter-Schock: Im August soll es kalt und stürmisch in Deutschland werden. (24hamburg.de-montage)

Das Wetter in Hamburg: Wechselhaft mit Regen und Wind

Auch in Hamburg wird das Wetter in den ersten Augustwochen wechselhaft und kühl. In den nächsten zwei Wochen sollen die Temperaturen zwischen 15 und 24 Grad variieren. Allerdings wird es wohl stets bewölkt sein. Auch Regenwahrscheinlichkeiten von bis zu 90 Prozent und stürmische Böen sind vom DWD bereits angekündigt.

 Im Juni 2021 lag die Durchschnittstemperatur noch bei etwa 19 Grad, nun soll sie laut Prognosen aber etwas sinken. Zum Vergleich: Der heißeste Sommer, den Deutschland seit 1881 erlebte, war im Jahr 2003. Die Durchschnittstemperatur betrug damals im gesamten Sommer 19,7 Grad. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt

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