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„Es werden Menschen sterben“ – SEK überwältigt Mann in Rahlstedt

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Von: Elias Bartl

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Ein Anwohner im Hamburger Stadtteil Rahlstedt drohte am Mittwochabend Polizisten und Nachbarn zu erschießen. Dann rückte das SEK an.

Hamburg – Großer Polizeieinsatz am Mittwochabend, 11. Mai 2022 im Hamburger Stadtteil Rahlstedt. Gegen 19:45 Uhr wählt eine Anwohnerin den Notruf der Polizei 110. Ein Nachbar der 66-Jährigen drohte, sie zu erschießen. Nach der Drohung konnte die Frau angeblich das Durchladen einer Pistole durch die Tür hören.

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Polizeieinsatz in Hamburg – Mann droht Nachbarn und Polizisten zu erschießen

Beamte des SEK-Hamburg stehen in der Wilhelmstraße in Harburg.
SEK-Einsatz in Hamburg (Symbolbild) © Sebastian Peters

Als die Polizei Hamburg vor Ort eintraf, trat der 33-Jährige auf den Balkon und drohte ebenfalls die Polizisten zu erschießen. Er rief den Polizisten entgegen „Es werden Menschen sterben“. Daraufhin alarmierten die Beamten die Spezialeinheiten. Die Spezialeinheit USE umstellte das Gebäude, während die Elitepolizisten sich auf die Stürmung des Mehrfamilienhauses vorbereiten.

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SEK Einsatz in Rahlstedt: Mann in Psychiatrie eingewiesen

Wenig später knallte es laut. Das SEK brach die Wohnungstür des 33-Jährigen auf und überwältigte ihn. Nachdem der Mann vorläufig festgenommen wurde, konnte auch die Wohnung durchsucht werden. Weder bei ihm, noch in der Wohnung konnte eine Waffe gefunden werden. Im weiteren Verlauf des Abends wurde der Mann einem Amtsarzt vorgestellt und in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

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