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Frau mit abgestochener Möwe geschlagen – Täter wollte schwimmend fliehen

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Von: Sebastian Peters, Dominick Waldeck

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Mit Maschinengewehren gingen die Polizisten auf das Wasser, um den Mann zu verhaften.
Mit Maschinengewehren gingen die Polizisten auf das Wasser, um den Mann zu verhaften. © Blaulicht-News.de

Im Öjendorfer Park ist es am Dienstag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Ein Mann tötete eine Möwe, schlug damit eine Frau und flüchtete.

Hamburg – Weil er eine Straftat begann haben soll, flüchtet ein Mann am Dienstag, 23. August 2022, vor den Einsatzkräften der Polizei Hamburg. Auf seiner Flucht hält der Mann es dann für eine gute Idee, gegen 10:15 Uhr, in den See im Öjendorfer Park zu springen.

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Besonders weit kommt der flüchtige Mann allerdings nicht. Begleitet durch den Polizeihubschrauber „Libelle 2“ schwimmt der Mann in die Mitte des Gewässers. Immerhin knappe 200 Meter. Zeitgleich werden Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg mit einem Großaufgebot alarmiert. Da Gefahr besteht, dass der Mann plötzlich untergehen könnte.

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Mit einem Boot der Feuerwehr Hamburg, besetzt mit vier Polizisten mit Maschinengewehren, wird der flüchtige Mann wenig später aufgesammelt. Zu den Hintergründen der Tat ist bislang nur bekannt, dass der Mann zuerst eine Frau mit ihrem Hund attackierte. Nach bisherigen Erkenntnissen trat er auf den Hund der Frau ein. Kurz danach erstach der Mann eine Möwe und schlug mit dem toten Vogel auf die Frau ein. Anschließend entblößte der Mann noch sein Geschlechtsteil und flüchtete anschließend vor der Polizei. Weitere Ermittlungen der Polizei dauern an.

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