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Nach Schießerei in Harburg: Polizei nimmt Schützen in Italien fest

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Von: Elias Bartl

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Mehrere Notärzte und Rettungswagen rückten vor Ort an und versorgten die Verletzten.
Mehrere Notärzte und Rettungswagen rückten vor Ort an und versorgten die Verletzten. (Archivbild) © Sebastian Peters

Sieben Monate, nachdem zwei Personen in Harburg durch Schüsse schwer verletzt wurden, konnte nun der mutmaßliche Haupttäter in Italien verhaftet werden.

Hamburg – Es war eine brutale und heimtückische Attacke, als im Dezember 2021 mehrere Schüsse an der Drogenhilfseinrichtung in Hamburg-Harburg fielen. Zwei Männer wurden durch die Schüsse schwer verletzt, den Tätern gelang die Flucht. Sieben Monate später konnten die Mordermittler den vermeintlichen Haupttäter nun in Italien festnehmen.

Polizeieinsatz in Hamburg: Polizei nimmt Schützen in Italien fest

Umfangreiche Ermittlungen hatten die Spezialisten auf die Spur der beiden 41- und 36-jährigen Türken gebracht. Der 41-jährige mutmaßliche Haupttäter soll am Tattag mit einer Schusswaffe auf die Geschädigten geschossen und sie dadurch lebensgefährlich verletzt haben. Der jüngere Mann soll ihn bei der Tatbegehung unterstützt haben, schreibt die Hamburger Polizei in einer Pressemitteilung.

Nach Schießerei in Harburg: Tatverdächtiger in Italien verhaftet

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Bereits Mitte Juli wurde der Hauptverdächtige durch die italienische Polizei in Rom verhaftet. Er befindet sich dort derzeit in Auslieferungshaft. Am Freitag, 22. Juli 2022, vollstreckten Beamte des Polizeikommissariats 46 (PK 46) in Harburg den Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Mittäter. Außerdem wurde die Wohnung des 36-Jährigen in Neugraben-Fischbek von den Mordermittlern durchsucht und Beweismittel sichergestellt, so die Polizei in der Pressemitteilung weiter.

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