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Klima-Aktivisten scheitern mit Klebe-Aktion – weil die Straße zu nass ist

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Von: Jakob Koch

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Diese Klebe-Aktion der Klima-Aktivisten von „Extinction Rebellion“ ging schief: Die Polizei Hamburg räumte die Kreuzung schnell wieder. © Blaulicht-News

Diese Aktion läuft anders als geplant: Der Versuch einer Blockade in Hamburg wird von der Polizei schnell wieder aufgelöst. Der Kleber klebt nicht.

Hamburg – Aufregung mitten im Hamburger Berufsverkehr: Am Vormittag liefen plötzlich mehrere Aktivisten der radikalen Klima-Gruppe „Extinction Rebellion“ auf die Kreuzung vor der Kunsthalle. Die Straße liegt mitten in der Hamburger City – Hauptbahnhof und Mönckebergstraße sind in Sichtweite. Doch der Verkehr konnte schnell wieder freigegeben werden. 24hamburg.de hat die Hintergründe.

Umwelt-Gruppe:Extinction Rebellion
Gründung:31. Oktober 2018
Ziele:Klimaschutz; Naturschutz; Umweltschutz
Vorgehen:Mittel des zivilen Ungehorsams

Polizeieinsatz in Hamburg: Klima-Aktivisten wollen Verkehr lahmlegen – doch die Aktion geht schief

Ein 24Hamburg.de-Reporter schilderte von vor Ort, dass mehrere Männer und Frauen versucht hatten, sich mitten auf der Kreuzung Ernst-Merck-Straße/Glockengießerwall nahe der Alster anzukleben. Doch die Polizei habe leichtes Spiel gehabt – weil der Kleber beim nasskalten Hamburger Schmuddelwetter seinen Dienst versagte. Die Personen wurden samt ihrer Transparente schnell wieder von der Fahrbahn geholt. Die Aktivisten selbst kritisierten im Anschluss die Beamten: „Die Aktion wurde durch aggressives Auftreten der Polizei verhindert“, schrieben sie in einer Pressemitteilung.

Der Vorgang erinnert an einen ähnlichen Vorfall kurz vor Weihnachten: Damals versuchte „Extinction Rebellion“ die Kennedybrücke lahmzulegen. Auch da war die Hamburger Polizei schnell vor Ort und konnte die Aktion friedlich beenden – eine Frau hatte noch versucht, sich gerade auf der Straße festzukleben. Erst kürzlich hatte der Rückruf eines bestimmten Klebers die Aktivisten schwer getroffen.

„Extinction Rebellion“ fordert Tempo 30 in Deutschlands Städten

Mit der Aktion wollte die Gruppierung auf ihr Ziel aufmerksam machen, „eine sofortige Umsetzung des Tempolimits auf deutschen Autobahnen sowie strengere Tempolimits in Städten als Klimaschutz-Sofortmaßnahmen“ zu bewirken.

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