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Polizei schützt Elbbrücken und Köhlbrandbrücke vor Klimaaktivisten

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Von: Elias Bartl

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Polizei schützt Elbbrücken und Köhlbrandbrücke wegen Klimaaktivisten
Die Polizei schützt die Elbbrücken und die Köhlbrandbrücke vor möglichen Aktionen von Klimaaktivisten. © Andre Lenthe

Mitten im bundesweiten Warnstreik befürchtet die Hamburger Polizei Aktionen von Klima-Aktivisten und bewacht mehrere Verkehrsknotenpunkte.

Hamburg – Seit dem Montagmorgen läuft ein bundesweiter Warnstreik mehrerer Verkehrsbetriebe. Da der öffentliche Personenverkehr stark eingeschränkt ist, erwartete die Hamburger Polizei offenbar erneut Klimaaktivisten der „Letzte Generation“, die den Verkehr stören.

Aus Angst vor „Klima-Klebern“: Polizei bewacht Verkehrsknotenpunkte

Präventiv stehen seit dem frühen Morgen an vielen Brücken und Verkehrsknotenpunkten, beispielsweise den Hamburger Elbbrücken oder der Köhlbrandbrücke im Hafen, Polizeifahrzeuge der Landesbereitschaftspolizei. „In der Tat seien für den Montagvormittag Aktionen geplant gewesen. Diese wurden aber kurzfristig abgesagt“, sagte eine Aktivistin der Gruppe.

Bei Klima-Protest auf Elbbrücken: Lkw-Fahrer rastet aus und tritt am boden liegenden Aktivisten

Erst am Samstagvormittag (25. März) haben Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ erneut für Verkehrschaos in Hamburg gesorgt. Doch dieses Mal sorgten nicht nur die blockierten Elbbrücken für Aufregung, sondern auch die aggressiven Reaktionen einiger Autofahrer auf die Aktion.

Mit Transportern und mehreren Personen hinderte die Gruppierung den Verkehr stadteinwärts und Richtung Zentrum. Da die Autobahn A7 für das gesamte Wochenende gesperrt ist, sind die Elbbrücken derzeit der zentrale Zugang, um die Elbe zu überqueren. Die Aktion sorgte binnen Minuten für einen kompletten Stillstand und kilometerlangen Stau.

Nach der Blockadeaktion am Samstag wurden Videos veröffentlicht, die die Situation vor Ort zeigen. In einem davon ist zu sehen, wie ein Lkw-Fahrer einen Demonstranten von der Straße zerrt, ihn auf den Gehweg ablegt und ihn in den Bauch tritt. Anschließend versucht er noch, einen Fotografen anzugreifen, bevor dieser sich zurückzieht. Die Polizei ermittelt nun gegen mindestens einen Mann wegen Körperverletzung.

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