Dutzende Einsätze

Orkan wütet in Hamburg: Retter kämpfen gegen „Klaus“

Orkanböen sorgen in Hamburg für Dutzende Einsätze für Feuerwehr und Polizei. Sturmtief „Klaus“ fegte vor allem am Donnerstag über Hamburg.
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Orkanböen sorgen in Hamburg für Dutzende Einsätze für Feuerwehr und Polizei. Sturmtief „Klaus“ fegte vor allem am Donnerstag über Hamburg. (24hamburg.de)
  • Fabian Raddatz
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Sturmtief „Klaus“ wirbelt am Donnerstag Hamburg durch, entwurzelt Bäume und killt den Bahnverkehr. Dauerstress für die Retter. Die Tage bleiben stürmisch.

Update vom Freitag, 12. März 2021: Hamburg – Helfer der Feuerwehr und Polizei mussten am Donnerstag. 12. März 2021, in Hamburg zu Dutzenden Einsätzen ausrücken: 62 Alarme in 24 Stunden. Sturmtief „Klaus“ entwurzelte zahlreiche Bäume. In Hamburg-Lurup ist am Donnerstagabend ein Ast auf das Gleisbett einer S- und Fernbahnstrecke gefallen und hat dabei die Oberleitung touchiert. Einsatzkräfte entfernten den Ast aus dem Gleisbett.

Und es soll stürmisch bleiben: Ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) rechnet auch am Freitag, 12. März 2021, mit „windigem Schauerwetter“. Am Nachmittag könne es vermehrt zu Schauern und kurzen Gewittern kommen. Die Nacht zu Samstag, 13. März 2021, bleibe bewölkt und regnerisch. Die Temperaturen sinken auf drei Grad.

Am Wochenende sei erneut mit vielen Wolken und Regen zu rechnen. Es bleibe stürmisch. Die Höchstwerte liegen zwischen fünf und sieben Grad. Am Sonntag soll der Wind gegen Abend nachlassen. Nach Einschränkungen fahre auch der Regionalverkehr in Hamburg und Schleswig-Holstein wieder auf allen Strecken, so eine Sprecherin.


Update vom Donnerstag, 11. März 2021: Hamburg – „Klaus“ ist da! Bis in die Donnerstagabendstunden rechnen Wetter-Experten mit heftigen Winden und kräftigen Regenschauern. Beeinträchtigungen gab es zeitweise im Bahnverkehr. In Hamburg wehte eine Plane zwischen Hauptbahnhof und Harburg in die Oberleitung. Das Problem wurde nach Angaben eines Bahn-Sprechers schnell beseitigt.

Eine knappe Stunde dauerte es, bis die Strecke zwischen Elmshorn und Pinneberg wieder frei war, nachdem am Mittag ein Baum auf die Gleise gestürzt war. Ein ICE konnte vor dem Hindernis anhalten. Die Hamburger Hochbahn ließ ihre U-Bahnen auf den oberirdischen Streckenabschnitten mit Baumbewuchs vorsichtshalber mit verringerter Geschwindigkeit fahren.


Erstmeldung vom Mittwoch, 10. März 2021: Hamburg – Jetzt wird‘s ungemütlich: Nach anfänglichem Frühlingswetter vergangene Woche fegen am Donnerstag, 11. März 2021, schwere Sturm- und Orkanböen über Norddeutschland. Sturmtief „Klaus“ kann vor allem Hamburg, Bremen und Kiel treffen, sagt ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD). „Am Donnerstag empfiehlt es sich, am besten zu Hause zu bleiben.“

Heftige Orkan-Böen von bis zu 130 Stundenkilometern und schwere Gewitter seien möglich. Vor allem nachts könne Sturmtief „Klaus“ mächtig Fahrt aufnehmen. Donnerstagnachmittag soll der Sturm seinen Höhepunkt erreichen. Bäume können umstürzen, Äste und Ziegel runterfallen. Vorsicht ist geboten. Die Orkan-Winde können überfallartig und überraschend kommen, schreibt Focus-Online. In den Abendstunden soll der Sturm etwas abflachen, so der Experte.

Laut DWD gilt die Orkanwarnung bis Freitagnacht, 12. März 2021. Doch auch danach bleibt es nass, kalt und stürmisch. Das Sturmtief aus dem Atlantik könnte noch bis Sonntag, 14. März 2021, wirbeln. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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