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Onlinehandel hat Schuld an mehr Verkehrsunfällen in Hamburg

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Von: Elias Bartl

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Verkehrskontrolle in Hamburg
Ein Polizist bei einer Verkehrskontrolle (Symbolbild) © Elias Bartl

Hamburg verzeichnet erneut ein niedriges Niveau an Verkehrsunfällen in der Hansestadt. Lediglich in einigen Beriechen gibt es einen Anstieg der Zahlen.

Hamburg – Trotz der Corona-Pandemie ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Hamburg im vergangenen Jahr leicht gestiegen – auf 59 427 nach 58 140 Unfällen im Vorjahr. Damit lag die Gesamtzahl aber immer noch rund 14 Prozent unter den fast 69 000 registrierten Unfällen des Jahres 2019, teilte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) am Dienstag, 15. Februar 2022, bei der Vorstellung der Verkehrssicherheitsbilanz für das Jahr 2021 mit. Zugenommen haben im vergangenen Jahr vor allem Unfälle mit Kleinlastwagen und E-Scootern. 

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Onlinehandel trägt Schuld an mehr Verkehrsunfällen: 751 von 1.021 Unfällen von Kleintransportern verursacht

Die Anzahl der Verkehrsunfälle in Hamburg ist im vergangenen Jahr um 1.287 auf 59.427 leicht angestiegen, den Großteil hierbei macht der Anstieg der Verkehrsunfälle mit Lkw-Beteiligung aus, in deren Erhebung auch Kleintransporter enthalten sind. Allein ihr Anteil beträgt dabei 751 von 1.021 zusätzlichen Unfällen. Das rasante Wachstum des Onlinehandels und die Zunahme der Zulassungszahlen für Kleintransporter dürften damit in Zusammenhang stehen, so Innensenator Grote während der Pressekonferenz.

Andy Grote: „Verkehrsunfallzahlen lagen auch 2021 auf einem erfreulich niedrigen Niveau“

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Hamburgs Innensenator Andy Grote sagte zudem: „Die Verkehrsunfallzahlen lagen auch 2021 auf einem erfreulich niedrigen Niveau. [...] Gerade im Pandemiejahr 2021 verdient dieses tagtägliche Engagement für die Sicherheit auf unseren Straßen allerhöchste Anerkennung. Größtes Sicherheitsrisiko bleiben wir als Verkehrsteilnehmende nach wie vor selbst. Hier sind wir alle gefordert, den täglichen Großstadtverkehr durch eigene Achtsamkeit und Rücksichtnahme sicherer zu machen. Gleichzeitig wird die Polizei ihre Präventionsarbeit ebenso wie die Überwachungsmaßnahmen konsequent fortsetzen und zum Teil auch ausbauen.“ * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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