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Omikron breitet sich in Hamburg aus: Vier neue Fälle – „weitere folgen“

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Von: Jan Knötzsch

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Der Hamburger Senat hat es bereits prophezeit, jetzt trifft es ein: Nach der ersten Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus steigt die Zahl in Hamburg.

Hamburg – Es ist sozusagen die berühmt-berüchtigte selbsterfüllende Prophezeiung: Am Dienstag, 7. Dezember 2021, hatte Marcel Schweitzer als Pressesprecher des Hamburger Senats den ersten Fall einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus in Hamburg offiziell bestätigt. Dabei erklärte der Senatssprecher, dass die Behörden in Hamburg davon ausgehen, dass dies nicht der letzte Fall sei und weitere Folgen.

Und genau so ist es nun auch: Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf die Gesundheitsbehörde der Hansestadt Hamburg vermeldet, gibt es vier weitere Fälle in Hamburg.

Krankheit:Coronavirus, Covid-19
Krankheitserreger:SARS-CoV-2
Vorkommen:Weltweit
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2019
Neuentdeckte Variante:Variante Omikron (B.1.1.529)

Neue Omikron-Fälle in Hamburg: Nicht alle in Zusammenhang mit erster Infektion– diesmal auch Reiserückkehrer betroffen

Wie die dpa berichtet, seien diese vier Fälle einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus auf mehrere Bezirke in Hamburg verteilt. Sie stehen nicht alle in Zusammenhang mit dem am Dienstag, 7. Dezember 2021, bekanntgewordenen ersten Omikfon-Infektion in Hamburg, so eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde am Donnerstag, 9. Dezember 2021, gegenüber der dpa. Anders als noch beim ersten Omikron-Fall in Hamburg seien diesmal auch Reiserückkehrere betroffen, so die dpa.

Im Hintergrund die Landungsbrücken in Hamburg mit einem Schiff und der Elbphilharmonie. Im Vordergrund ein Handy, auf dessen Bildschirm Omikron steht.
In Hamburg gibt es nach dem ersten Fall einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus nun vier weitere. (24hamburg.de-Montage) © Hanno Bode/imago/Pavlo Gonchar/dpa

Wie die Sprecherin der Gesundheitsbehörde zudem weiter erklärt, sei davon auszugehen, dass die Zahl der per Genom-Sequenzierung nachgewiesenen Fälle noch deutlich steigen werde. „Es gibt noch weitere Verdachtsfälle und laufend kommen neue hinzu“, zitiert die dpa die Sprecherin. Bei der ersten in Hamburg festgestellten Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus handelt es sich um eine Person aus Eimsbüttel, hatten die Behörden am Dienstag, 7. Dezember 2021, mitgeteilt. Dabei handelt es sich um einen Ungeimpften, der sich nach ersten Erkenntnissen in Hamburg angesteckt haben muss.

Omikron-Variante des Coronavirus in Hamburg: Studie sogt für Schock – versagen die Impfstoffe?

Bei der Omikron-Variante des Coronavirus, die bereits in mehreren Bundesländern aufgetreten ist, handelt es sich um eine Variante, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sie als „besorgniserregend“ eingestuft wird. Sie soll sogar gefährlicher als die Delta-Variante sein. Im Nachbarland Dänemark verbreitet sich Omikron bereits sehr schnell. Auch Deutschland, so die Befürchtung, ist bereits von der Omikron-Variante mehr unterwandert als gedacht*.

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Gerade erst ist eine neue Studie veröffentlicht worden, die besagt, dass der Impfstoff von Pfizer/Biontech nur in Teilen gegen die neue Omikron-Variante schützt. Inzwischen hat sich auch Biontech zu dieser Studie und der Wirksamkeit des Impfstoffs geäußert. Die WHO mahnt zu erhöhter Vorsicht wegen der Omikron-Variante. Es gebe das erhöhte Risiko einer Wiederansteckung. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDDIA.

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