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E-Autos für die Stadt! Grüne wollen Verbrenner bis 2030 aus Hamburg verbannen

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Von: Kevin Goonewardena

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Autos mit Verbrennungsmotor raus aus Hamburg – und das am besten schon bis 2030! Diesen Plan wollen Hamburgs Grüne jetzt umsetzen.

Hamburg – In Zukunft sollen immer mehr Verbrenner gegen E-Autos ausgetauscht werden. So zumindest der Plan. Dafür soll auch der städtische Fuhrpark in Hamburg, wenn es nach dem Willen des Rot-Grünen Senats geht, in Zukunft emissionsfrei unterwegs sein. Rot-Grün will die Verbrenner verbannen! 31 Autos umfasst der Fuhrpark, lediglich drei davon sind gegenwärtig vollelektrisch unterwegs. Das soll sich nun ändern!

Stadt in Deutschland:Hamburg
Erster Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)
Zweite Bürgermeisterin:Katharina Fegebank (Grüne)
Einwohner:1,841 Millionen (2019) Eurostat

Immerhin 26 weitere Fahrzeuge sind sogenannte Plug-in-Hybride, die sowohl Elektro- als auch Verbrennungsmotor aufweisen. Die verbliebenen zwei Fahrzeuge sind reine Verbrenner. In Zukunft, so der Wunsch der Grünen, soll es gar keine Verbrenner innerhalb der städtischen Fahrzeugflotte in Hamburg geben.

Zeitplan für Umstellung auf E-Autos in Hamburg steht – Alternativen schwer zu finden

Bis 2030 soll die Flotte nun komplett umgerüstet werden. Doch das ist gar nicht so einfach. Weil die Fahrzeuge, mit denen beispielsweise Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher, seine Stellvertreterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank (Grüne) oder andere Kabinettsmitglieder wie Innensenator Andy Grote, der gerade mit der Pimmelgate-Affäre zu kämpfen hat, zu öffentlichen Terminen vorgefahren werden, unter anderem besondere Ansprüche an die Sicherheit erfüllen müssen, können nicht einfach x-beliebige Standardmodelle des E-Automarktes von der Verwaltung eingekauft werden.

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Gespräche mit Herstellern von E-Autos laufen

Streifenwagen Opel Ampera-e (Symbolbild)
Saubere Sache: die Elektro-Streifenwagen der Hamburger Polizei (Symbolbild) © Christian Charisius/dpa

Der Energieexperte der Fraktion der Grünen in der Hamburger Bürgschaft, Johannes Müller, bestätigte Gespräche mit den Herstellern, um den Fuhrpark der Stadt möglichst 2030, wie es im Hamburger Klimaschutz-Gesetz steht, vollständig mit Hybrid-Autos ausstatten zu können. Bis dahin soll auch eine Reglung für Spezial- und Einsatzfahrzeuge gefunden werden. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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