Ab 18. Juli 2021

Corona-Risikogebiete: Teile Dänemarks betroffen – das gilt für Urlauber

  • Jan Knötzsch
    VonJan Knötzsch
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Aufgrund steigenden Corona-Zahlen werden die Niederlande, Teile Dänemarks und Griechenland ab 18. Juni zu Risikogebieten erklärt. Das müssen Sie jetzt wissen.

Hamburg/Hannover – Es ist ein leidiges Thema. Aber eines, dass die Bevölkerung in Deutschland noch eine ganze Weile begleiten wird: Es geht um die steigenden Infektionszahlen in der Covid-19-Pandemie und um Urlaubsreisen in andere Länder. Weil die Infektionszahlen steigen, stuft die Bundesregierung in Berlin um Kanzlerin Angela Merkel* (CDU) ab Sonntag, 18. Juli 2021, die Niederlande und Griechenland als neue Risikogebiete ein. Das hat das Robert Koch-Institut am Freitag, 16. Juli 2021, bekanntgegeben.

Doch nicht nur das: Auch Regionen in Dänemark werden zum Risikogebiet ausgerufen. Besonders wichtig für Dänemark-Urlauber aus der Hansestadt Hamburg* oder Niedersachsen: Was muss jetzt bei der Ein- und Ausreise von und nach Dänemark beachtet werden? Welche Regeln gelten für deutsche Rückkehrer aus Dänemark? Wir geben den Überblick und verraten auch, welche Teile in Dänemark wegen der steigenden Corona-Zahlen betroffen sind.

Land in Europa:Dänemark
Hauptstadt:Kopenhagen
Bevölkerung:5,806 Millionen (Stand: 2019)
Staatsoberhaupt:Königin Margrethe II.

Corona-Inzidenzwerte: Dramatische Zahlen in Spanien – ab dem 18. Juli sind auch Teile von Dänemark Risikogebiet

Dass die Bundesregierung nach Portugal, Spanien und Zypern nun mit Griechenland, den Niederlanden und Teilen von Dänemark ein Urlaubsziel nach dem anderen auf die Corona-Risikoliste setzt, bedeutet zunächst: Das Auswärtige Amt rät von touristischen Reisen in diese Länder und Regionen ab. Wie sinnvoll das ist, zeigen die Entwicklungen in Spanien. Nachdem die Inzidenz dort kein Halten findet, hat die Stadt Barcelona Strände und Bars geschlossen. Vor allem bei jungen Menschen steigt die Inzidenz in Spanien auf dramatische Werte.

Angesichts dessen, dass Spanien kurz davor steht, Hochinzidenzgebiet zu werden, stellen sich immer mehr Urlauber die Frage: Kann ich kostenfrei stornieren?

In Dänemark sind zwei Regionen ab Sonntag, 18. Juli 2021, Corona-Risikogebiet – das hat auch Auswirkungen für Dänemark-Urlauber aus Deutschland. (ZR Nord-Fotomontage)

Portugal und Zypern sind wegen besonders hoher Infektionszahlen sogar als Hochinzidenzgebiet eingestuft worden, was eine Quarantänepflicht von fünf bis zehn Tagen für Einreisende bedeutet, die nicht geimpft oder genesen sind. Dieses Schicksal bleibt Spanien noch erspart, obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz dort inzwischen auf 282 gestiegen ist. Für Hochinzidenzgebiete gilt eigentlich ein Grenzwert von 200, es spielen allerdings auch andere Faktoren noch eine Rolle, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Corona-Risikogebiet: Inzidenz in den Niederlanden auf Höhenflug – in Dänemark trifft‘s Region um Kopenhagen und Faröer-Inseln

Die Niederlande sind derweil das erste von neun Nachbarländern Deutschlands, das wieder ganz als Risikogebiet eingestuft wird. Dort ist die Corona-Inzidenz weiter auf dem Höhenflug – so sehr, dass das RKI den Entschluss der Einstufung als Risikogebiet* bekanntgegeben hat. Ausgenommen sind laut dpa zum Königreich gehörende Überseegebiete, in denen die Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hoch sind.

Die Deltavariante hat in den Niederlanden für eine explosionsartige Zunahme der Infektionen gesorgt. Nach der Rücknahme fast aller Beschränkungen stieg die Zahl der Neuinfektionen um 500 Prozent. Auch in Griechenland steigen die Corona-Infektionszahlen seit Wochen seit dem Zeitpunkt, an dem die Regierung die Maßnahmen für das Nachtleben gelockert hat. Die Folge: Junge, teils noch nicht geimpfte Menschen gehen feiern.

Corona-Risikogebiet: Das gilt ab dem 18. Juli 2021 bei Reisen in die betroffenen Regionen in Dänemark

In Griechenland gibt es daher eine Einschränkung der Rechte für Ungeimpfte. Auch wenn die Urlaubsländer auf den ersten Blick in weiter Ferne erscheinen: wie schnell es auch Hamburg treffen kann, zeigt der Fall von 130 Hamburgern, die in Quarantäne müssen, weil ein Spanien-Rückkehrer feiern ging*.

Nun trifft es also auch noch den Dänemark-Urlaub. Zumindest in zwei Gebieten ist die Sieben-Tage-Inzidenz so hoch, dass sie ab dem 18. Juli 2021 Risikogebiet sind: zum einen Hovedstadt mit der Hauptstadt Kopenhagen, zum anderen die Färöer Inseln. Aus dieser Einstufung ergeben sich laut dpa auch praktische Folgen: Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland einreist und nicht geimpft oder genesen ist, muss wieder einen Corona-Test machen. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Francis Joseph Dean/Deanpictures/imago images

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