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Nach Raubmord am Hamburger Michel: Lebenslange Freiheitsstrafe für Täter

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Von: Yannick Hanke

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Ein Blaulicht auf einem zivilen Einsatzfahrzeug.
Nach einem Raubmord am Hamburger Michel wurde ein 47-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. ©  Daniel Vogl/dpa/Symbolbild

Ein 47-Jähriger hatte für eine Beute von 250 Euro einen Mann am Hamburger Michel ermordet. Dafür ist der Täter nun zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Hamburg – Lebenslange Freiheitsstrafe lautete das Urteil für den 47-Jährigen, der einen Mann für eine Beute von 250 Euro am Hamburger Michel ermordet hatte. Am Freitag, 7. Oktober 2022, verkündete die Vorsitzende Richterin Jessica Koerner in Hamburg, dass es sich bei der Tat um einen klassischen Raubmord gehandelt hätte.

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Kirche in Hamburg:Hauptkirche St. Michaelis
Adresse:Engl. Planke 1, 20459 Hamburg
Telefon:040 376780
Architektonische Höhe:132 m
Eröffnet:1912
Architekten:Ernst Georg Sonnin, Johann Leonhard Prey
Bestattungen:Carl Philipp Emanuel Bach
Baustil:Barockarchitektur
Zugehörigkeit:Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

Raubmord am Hamburger Michel: Angeklagter wird zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt

Der Drogensüchtige aus der Hansestadt Hamburg soll nun in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden. Rechtskräftig ist das Urteil aber noch nicht. Nach Überzeugung vom Landgericht hätte der 47-Jährige, den Geldsorgen plagten, sein Opfer am frühen Morgen des 28. März 2022 mit einem Messerstich in den Hals getötet.

Dann habe der 47-Jährige das Portemonnaie des Ermordeten an sich genommen. Wegen Mordes und Raubes mit Todesfolge wurde der gelernte Konditor nun von der zuständigen Kammer verurteilt.

„Völlig abwegig“: Angeklagter schildert seine Version der Geschehnisse – Gericht reagiert kopfschüttelnd

Zwar hatte der Angeklagte vor dem Landgericht zugegeben, den anderen Mann, den er zuvor in einer Bar kennengelernt hatte, tödlich verletzt zu haben. Doch sei es mehr ein Unfall gewesen, er habe ihn nicht umbringen wollen.

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So hatte der Angeklagte zumindest seine Version der Geschehnisse geschildert. Diese Darstellung bewertete das Gericht jedoch als „völlig abwegig“.

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