Neuer Ermittlungsstand

Heftige Explosion in Barmbek: Ursache offenbar mutwillige Sprengung

  • Elias Bartl
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  • Sebastian Peters
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Die Explosion in Barmbek scheint geklärt: Ermittler finden drei Gasflaschen in den Trümmern. Der Tote (55) soll mutwillig das Haus gesprengt haben!

Hamburg – Wie laut der Knall am 31. Mai 2021 gegen 04:30 Uhr gewesen sein muss, kann man sich schwer vorstellen: An diesem Montagmorgen explodiert ein komplettes Wohn- und Geschäftsgebäude im Hamburger Stadtteil Barmbek.

Durch die heftige Explosion sind ganze Wände rausgesprengt.

Explosion in Barmbek - Einsatzkräfte im Großeinsatz, Mann aus Trümmerhaus gerettet

Trümmerteile fliegen mehrere Meter durch die Luft. Größere Steinbrocken blockieren eine U-Bahnlinie, die über mehrere Tage gesperrt bleiben muss. Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg, des technischen Hilfswerkes, der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg und der Polizei Hamburg waren über Stunden und Tage im Großeinsatz!

Eine männliche Person konnte am 31. Mai 2021 zuerst noch lebend aus dem komplett zerstörten Haus gerettet werden, verstarb aber wenig später im Krankenhaus. Durch die Explosion ist das komplette Gebäude auch heute noch stark einsturzgefährdet. Über Tage werden die Trümmer von Spezialisten untersucht.

Ermittler der Polizei vermuten: Die Explosion in Barmbek wurde mutwillig ausgelöst!

Auch Bombenentschärfer der Polizei sind im Einsatz. Doch lange war unklar, was genau die Explosion ausgelöst hatte. Jetzt sickern aber genauere Informationen durch. Wie 24hamburg.de auf Nachfrage bei der Polizei Hamburg erfahren hat, soll die Explosion mutwillig herbeigeführt worden sein!

Der gesamte Innenhof liegt voller Trümmerteile. Die Einsatzkräfte haben anfänglich schwierigkeiten einen Überblick zu bekommen.

Nach jetzigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der tödlich verletzte Mann (55) der Bewohner des Gebäudes gewesen ist. Die Ermittler fanden in der Wohnung drei Propangasflaschen, die scheinbar mutwillig zur Explosion gebracht worden sind.

Ob der verstorbene tatsächlich der 55-jährige rumänische Bewohner ist, kann noch nicht abschließend geklärt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Gebäude weiterhin durch eine Sicherheitsfirma bewacht. Ein Abrissunternehmen ist mit dem Rückbau des Gebäudes beauftragt. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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